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Sicher durch die kalten Monate: So minimieren Sie Risiken im Winter

Unbeständiges Wetter, Schnee, Eis und Matsch auf Gehwegen sowie schlechte Sichtverhältnisse – in der Übergangszeit und im Winter ist die Unfallgefahr gerade für Senioren enorm hoch. Da Verletzungen mit zunehmendem Alter schlechter heilen, ist es wichtig, eventuelle Risiken so weit wie möglich zu minimieren. Dafür ist nicht nur eine erhöhte Aufmerksamkeit in den kalten Monaten unabdingbar – wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie gerade bei kalten Temperaturen unfallfrei durch alle Wetterlagen kommen.

Sicher durch die kalten Monate: Minimieren Sie mit den praktischen Tipps von Pflege zu Hause Küffel die Risiken im Winter und in der Übergangszeit!

Sicherer Tritt durch passendes Schuhwerk

Heute Schnee, morgen Eis und am Tag danach Matsch: In der kalten Jahreszeit müssen Sie auch auf Gehwegen mit wechselnden Untergründen und einem erhöhten Sturzrisiko rechnen – mit dem richtigen Schuhwerk haben Sie immer einen sicheren Tritt bei Ihren Erledigungen und Spaziergängen. Dabei sollten Sie bei Ihren Schuhen auf verschiedene Eigenschaften achten.

  • Rutschfeste Sohlen: Nicht nur auf den Wegen selbst besteht Sturzgefahr – mit nassen Sohlen können Sie auch in vermeintlich sicheren Umgebungen (Treppenhäuser, Geschäfte usw.) sehr schnell ausrutschen und stürzen. Daher sollten Sie sich in der Winterzeit für Schuhe mit rutschfesten und stoßhemmenden Sohlen entscheiden.
  • Wasserdichtes Obermaterial: Dringt Feuchtigkeit in den Schuh ein, ist das nicht nur unangenehm, sondern kann auch zu Erkrankungen sowie Verletzungen der Füße führen – achten Sie daher darauf, dass die Schuhe wasserdicht sind (z.B. Lederschuhe).
  • Flexible Weiten: Zu enge Schuhe verursachen unangenehme Druckstellen – zu weite Schuhe bieten keinen sicheren Halt. Entscheiden Sie sich daher für Schuhe mit der für Sie geeigneten Schuhweite, die zudem individuell verschließbar sind – so können Sie den Schuh stets an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Sehen & gesehen werden in der kalten Jahreszeit

Ein besonders hohes Risiko geht im Winter von schlechter Sichtbarkeit aus – je besser Sie sehen können und gesehen werden, desto sicherer sind Sie im Alltag unterwegs.

  • Tageslicht nutzen: Planen Sie Ihre Erledigungen für Zeiten mit gutem Tageslicht, also den Vormittag und Mittag, ein. Aufenthalte im Freien bei Sonnenlicht haben zudem die Vorteile, dass die Sonnenstrahlen die Stimmung heben und die Bildung von Vitamin D angekurbelt wird.
  • Brille prüfen lassen: Nutzen Sie eine Sehhilfe, sollten Sie diese regelmäßig und gerade in der dunkleren Jahreszeit von einem Spezialisten prüfen lassen. So können nicht nur kleine Beschädigungen und Kratzer behoben werden, die Ihre Sicht einschränken – Sie erfahren auch, ob Ihre Sehstärke sich verändert hat und ob Sie gegebenenfalls eine neue Brille benötigen.
  • Helle Kleidung für mehr Sichtbarkeit: Tragen Sie im Winter und in der Übergangszeit warme, helle Kleidung – dadurch werden Sie von Verkehrsteilnehmern wesentlich besser gesehen. Sind Sie öfter in der Dämmerung unterwegs, befestigen Sie Reflektoren an Ihrer Kleidung sowie an Ihren Gehhilfen – so erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit und damit Sicherheit enorm.

Richtig essen & trinken für mehr Sicherheit

Um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen, ist darüber hinaus auch die richtige Ernährung wichtig.

  • Ernährung: Im Winter kommt es aufgrund des wenigen Sonnenlichtes bei vielen Menschen zu einem Vitamin D-Mangel – doch Vitamin D ist wichtig für die Knochenmineralisierung, die Muskelkraft und die Stärkung des Immunsystems. Bereiten Sie daher im Winter öfter mal Fisch zu – hier ist viel Vitamin D enthalten.
  • Trinken: Senioren haben in der Regel ein geringeres Durstempfinden – im Winter kann das gerade in Kombination mit trockener Heizungsluft zu einem erheblichen Flüssigkeitsmangel führen. Achten Sie daher aktiv darauf, genug zu trinken: Experten empfehlen mindestens 1,5l Flüssigkeit, z.B. in Form von Wasser oder wärmenden Tees.

Besprechen Sie Ihren individuellen Flüssigkeits- und Ernährungsbedarf zudem mit Ihrem Hausarzt – dieser kann Ihnen konkrete Tipps geben, die auf Ihre persönliche Situation angepasst sind.

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