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Der Umgang mit dem Abschied

Seien Sie ganz und gar für den Sterbenden da, wenn Sie ihn besuchen. Häufig ist bei Sterbenden das Bedürfnis sehr hoch, sich mit ihren Lieben auszutauschen. Reden Sie miteinander. Sprechen Sie über alles, was ihm auf dem Herzen liegt. Blenden Sie dabei schwierige Themen nicht aus oder blocken Sie diese nicht kategorisch ab – alles, was den Sterbenden bewegt, ist in dieser Phase elementar. Sie müssen oftmals gar keine Lösungen suchen oder finden, sondern ganz einfach nur Anteil nehmen und beschwichtigend reagieren.

Vermitteln Sie ihm das Gefühl, dass Sie seine Gedanken mittragen, „verschonen” Sie ihn aber auch nicht gänzlich mit Ihren Gedanken und Gefühlen, beispielsweise von Abschied und Trauer. Zeigt der Sterbende Angst, strahlen Sie ihm gegenüber Ruhe aus – besonders dann, wenn angstmachende Gedanken aufkommen oder gar Halluzinationen auftreten sollten.

Bereits ein Händedruck hilft Ihrem Angehörigen

Versichern Sie dem Sterbenden, vor allem in scheinbar geistig abwesenden oder aufwühlenden Phasen, dass Sie da sind. Dafür reichen oftmals schon ein zärtlicher Händedruck und ein paar beruhigende Worte aus.

Das Sterben eines geliebten Menschen bedeutet auch für die Angehörigen, aushalten zu lernen. Auszuhalten, dass ein geliebter Mensch nicht mehr essen und trinken möchte, dass sich sein Bewusstsein verändert, bis es schließlich ganz verlischt, sich seine Atmung verlangsamt und aussetzt. Auch die Atemgeräusche innerhalb der letzten Lebensminuten oder Stunden sind für uns ungewohnt und wirken beängstigend. Je besser wir auf diese möglichen Veränderungen vorbereitet sind, desto bewusster können wir ihnen begegnen und standhalten.

Reden Sie auch darüber, wie es nach dem Tod weitergehen soll. Dies kann auch besonders für Sie hilfreich sein! Sollte der Sterbende irgendwann nicht mehr gut sprechen können, dann verständigen Sie sich mit ihm verstärkt über Handzeichen und Berührungen. Oder Sie formulieren Fragen, die er nur mit „Ja“ oder „Nein“ oder mit Gesten beantworten kann.

Häufig ist zu beobachten, dass Sterbende genau dann versterben, wenn die Angehörigen (kurz) abwesend sind. Sollte dies auch bei Ihnen geschehen, machen Sie sich keine Vorwürfe! Denn es könnte genau dieser Moment des Alleinseins gewesen sein, der es dem Verstorbenen ermöglicht hat, das Leben loszulassen.

Beachten Sie: Bei allem Engagement und bei aller Fürsorge, die Sie dem Sterbenden entgegenbringen, sollten Sie dennoch auch an sich selbst denken und Ihre eigenen körperlichen und seelischen Belastungsgrenzen im Blick behalten!

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