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Pflegehilfen aus Osteuropa: Wie Betroffene in Notlagen schikaniert und kriminalisiert werden

Pressebericht: Die Welt (15.07.2009)

Lange kümmerten sich die Angehörigen um Liselotte von Sillich, doch irgendwann stießen sie dabei an ihre Grenzen. Da die alte Dame partout nicht in ein Altersheim wollte, engagierte ihre Tochter eine polnische Pflegerin. Damit liegt sie voll im Trend – zumal die Kosten der individuellen Betreuung nicht höher sind als ein Platz im Heim.

Wenn die polnische Pflegehilfe zu Hause einzieht

Der Anfang war nicht einfach. Doch wer soll den greisen Vater oder die hinfällige Mutter betreuen? Vor allem dann, wenn die Angehörigen in den eigenen vier Wänden bleiben wollen. Auch die Familie von Norman sah sich irgendwann vor dieses Problem gestellt. Zwar organisierte die Tochter mithilfe von Mann und Kindern sowie einer Putzhilfe lange die Versorgung der zunehmend gebrechlichen Mutter. Als Liselotte von Sillich aber immer öfter stürzte, sich dennoch weigerte, in ein Heim zu ziehen, musste eine andere Lösung her. Von einer Freundin erfuhr die Familie schließlich von den „Hausengeln“ in Hessen. Schon drei Tage nach der ersten Kontaktaufnahme kam die erste Polin nach Hamburg und stellte sich vor. „Das ging natürlich nicht reibungslos“, sagt Monika von Norman. „Meine Mutter war ihr Leben lang selbstständig. Dass es plötzlich nicht mehr so sein sollte, wollte sie anfangs partout nicht einsehen.“

Doch nach einigen Fehlversuchen hat sich auch Liselotte von Sillich an die wechselnden ausländischen Haushaltshilfen gewöhnt. Die Kosten der individuellen Betreuung sind nicht höher als der Umzug in ein Altenheim. Etwa 1500 Euro bezahlt die Familie insgesamt monatlich an die jeweiligen Hilfen und die Agentur. Hinzu kommen die Kosten für An- und Abreise, den Unterhalt des Hauses oder die Miete, sowie Kost und Logis im eigenen Zimmer. Weil Frau von Sillich Pflegstufe II hat, erhält sie 410 Euro für die Inanspruchnahme eines medizinischen Dienstes. Der kommt zurzeit einmal die Woche. „Wenn es meiner Mutter einmal schlechter gehen sollte, stocken wir auf“, so die Tochter.

Mit der jungen Frau Ksigzak im Haus schätzt Liselotte von Sillich vor allem einen Muntermacher an ihrer Seite. Während der Fußball-Europameisterschaft haben die Frauen gemeinsam Fußball geguckt, sie teilen die Leidenschaft für abendliche Krimis im Fernsehen, und da es parallel weiterhin die Putzhilfe gibt, ist die Sieben-Tage-Woche für die polnische Haushaltshilfe durchaus mit Freiraum angereichert.

Dass es ihrer Mutter zumindest an diesem Tag vergleichsweise gut geht, ist nicht zu übersehen. Als der Fotograf Fotos macht und sich dabei in eine Regenpfütze setzt, kichert die alte Dame – fast wie ein junges Mädchen.

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