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Rechtliche Aspekte und wichtige Informationen

Begriff der 24 Stunden-Pflege

Die Bezeichnungen "24h-Betreuung", "24 Stunden Betreuung", "24h Pflege" oder "24 Stunden-Pflege" sind branchenübliche Bezeichnungen, die sich im allgemeinen Sprachgebrauch für die von uns angebotene Dienstleistung etabliert haben. Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die von uns vermittelten Betreuungskräfte nicht ohne Unterbrechung tätig sind. Zum einen ist die tatsächlich geleistete Arbeitszeit mit mindestens dem gesetzlichen Mindestlohn zu vergüten. Zum anderen sind Pausen- und Ruhezeiten aufgrund der gesetzlichen Vorgaben, wie insbesondere dem Arbeitszeitgesetz, einzuhalten. Entsprechend gesetzlicher Richtlinien ist eine verbindliche Arbeitszeit von 40 Wochenstunden mit der Betreuungskraft vereinbart. Durch die gezielte Auswahl von zwei festen Betreuungskräften, die sich in regelmäßigen Zeitintervallen abwechseln, sorgt das Modell der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft für Kontinuität und Vertrautheit innerhalb der Versorgung. Wir möchten Sie höflich bitten, den Begriff "Betreuung in häuslicher Gemeinschaft" stellvertretend für die o. g. Bezeichnungen zu nutzen. Für weitere Erläuterungen steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.

Die Entsendung von Pflege- und Betreuungskräften - allgemeiner Hinweis

Das Vertragsverhältnis zwischen einer Betreuungskraft aus Osteuropa und ihrer Entsendefirma unter Berücksichtigung des geltenden EU-Rechts

Im Regelfall handelt es sich bei den von uns vermittelten Betreuungskräften, um nach polnischem Recht „freie Mitarbeiter“, die im Rahmen eines vereinbarten Auftragsverhältnisses durch das in Polen ansässige Entsendeunternehmen in den jeweiligen deutschen Privathaushalt entsendet werden. Wir leiten diesen Absatz mit den Worten „Im Regelfall“ ein, was bedeutet, dass fast alle polnischen Betreuungskräfte im Rahmen des genannten Auftragsverhältnisses entsendet werden. Der Vollständigkeit halber möchten wir aber auch die Betreuungskräfte mit einbeziehen, die im Rahmen eines gängigen Arbeitsvertrages aus anderen EU-Ländern entsendet werden. Unsere Kooperationspartner im EU-Ausland nutzen derzeit beide Varianten zur Entsendung der von uns vermittelten Betreuungskräfte.

Grundsätzlich gilt: Alle von Pflege zu Hause Küffel vermittelten Betreuungskräfte sind in ihrem Heimatland sozialversichert (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung) und verfügen über die zwingend erforderliche A1-Bescheinigung. Die A1-Bescheinigung ist der wichtigste Parameter in Bezug auf die Entsendung. Auch sämtliche Verbraucherschutzorganisationen (Stiftung Warentest, Verbraucherschutzzentralen etc.) weisen deutlich darauf hin. Die A1-Bescheinigung dient als wichtigster Nachweis der Sozialversicherung für den Kunden und dessen Betreuungskraft. Wir von Pflege zu Hause Küffel verbürgen uns mit unserem Namen zur Einhaltung der erforderlichen Rechtsnormen und sichern Ihnen das Vorliegen der A1-Bescheinigung schriftlich zu.

Die Entsendung und Ihre rechtliche Bedeutung

Um eine Betreuungskraft über einen osteuropäischen Arbeitgeber/Auftraggeber in einem deutschen Privathaushalt zu beschäftigen, sind verschiedene gesetzliche Bestimmungen zu berücksichtigen und einzuhalten. Generell kann im Rahmen der Freizügigkeit jeder Bürger der Staatengemeinschaft in einem beliebigen anderen Land innerhalb der Staatengemeinschaft ein Arbeitsverhältnis aufnehmen oder begründen. Ebenfalls ist es möglich, dass ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer für einen gewissenZeitraum für eine zu erbringende Tätigkeit in einen anderen Mitgliedstaat entsendet. Die arbeitsrechtlichen Bedingungen für eine solche Entsendung sind in der Richtlinie 96/71/EG festgelegt.

Richtlinie 96/71/EG - Auszug aus der Richtlinie

Die Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen (kurz Entsenderichtlinie) ist eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 1996.

Zielsetzung der Richtlinie ist die Herstellung eines rechtlichen Rahmens für den Europäischen Binnenmarkt im Bereich der Dienstleistungen.
Durch die Richtlinie soll gewährleistet werden, dass in einem Mitgliedstaat nicht über einen längeren Zeitraum Arbeitnehmer tätig sind, deren Arbeitsverhältnisse nicht dem Recht dieses Mitgliedstaates unterworfen sind. Es soll ein „Lohn-Dumping“ und ein Dumping der Arbeitsbedingungen verhindert werden, indem die Mindeststandards des Orts, an dem die Arbeit erbracht wird, eingehalten werden.

Die zentrale Bestimmung der Entsenderichtlinie ist die arbeitsrechtliche Gleichstellung der in einen Staat entsandten Arbeitskräfte mit den dort normal beschäftigten Arbeitnehmern hinsichtlich bestimmter Aspekte der Arbeitsbedingungen, soweit sie im Zielland Gegenstand von Rechts- und Verwaltungsvorschriften oder von allgemeinverbindlicherklärten Tarifverträgen sind.

Art. 3 (1) der Richtlinie 96/71/EG listet die Schutzbereiche auf, in denen auch auf entsandte Arbeitnehmer das Recht des Bestimmungslandes anzuwenden ist.

Diese sind:

a) Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten;
b) bezahlter Mindestjahresurlaub;
c) Mindestlohnsätze einschließlich der Überstundensätze; dies gilt nicht für die zusätzlichen betrieblichen Altersversorgungssysteme;
d) Bedingungen für die Überlassung von Arbeitskräften, insbesondere durch Leiharbeitsunternehmen;
e) Sicherheit, Gesundheitsschutz und Hygiene am Arbeitsplatz;
f) Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit den Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen von Schwangeren und Wöchnerinnen, Kindern und Jugendlichen;
g) Gleichbehandlung von Männern und Frauen sowie andere Nichtdiskriminierungsbestimmungen.

Regelung der Sozialversicherung bei Entsendung und Mehrfachbeschäftigungsverhältnissen

Verordnung (EG) Nr. 883/2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

In welchem Land eine im Ausland tätige Kraft sozialversichert ist, ist in der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit geregelt. Die Verordnung Nr. 883/2004 koordiniert die Sozialversicherungssysteme der betroffenen Mitgliedstaaten, wenn Personen im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit ihr Heimatland verlassen, um in einem anderen Mitgliedstaat tätig zu werden. Grundsätzlich sieht das europäische Recht vor, dass die Personen am Ort ihrer Tätigkeit sozialversichert bleiben, hat aber – gerade für kurze Tätigkeiten im Ausland oder bei Tätigkeit in mehreren Mitgliedstaaten – zwei bedeutsame Ausnahmen  geschaffen:

1. Regelung der Sozialversicherung bei Entsendung nach Artikel 12 VO 883/04

Nach Art. 12 Abs. 1 VO 883/04 unterliegen ins Ausland (so auch nach Deutschland) entsandte Mitarbeiter eines Unternehmens weiterhin dem Sozialversicherungsrecht des Herkunftsstaates, wenn das Unternehmen im Herkunftsland gewöhnlich tätig ist, der entsandte Mitarbeiter im Ausland für Rechnung des Arbeitgebers Arbeit ausführt und die voraussichtliche Dauer dieser Arbeit 24 Monate nicht überschreitet und diese Person nicht eine andere Person ablöst. Als Nachweis zur Sozialversicherung im Herkunftsland dient die A1-Bescheinigung. Die Sonderregelung des Art. 12 Abs. 1 VO 883/04 ist nicht anwendbar, wenn der entsandte Mitarbeiter eine andere Person ablöst. Dann bleibt es bei der Geltung des Sozialversicherungsrechts des Staates, in dem die Arbeit verrichtet wird. Aus diesem Grund ist dieser Artikel bei der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft weniger geeignet oder wird oftmals nur für die erste Entsendung einer Betreuungskraft genutzt.

2. Regelung der Sozialversicherung bei bestehenden Mehrfachbeschäftigungsverhältnissen in zwei oder mehr EU-Staaten gleichzeitig

Artikel 13: Ausübung von Tätigkeiten in zwei oder mehr Mitgliedstaaten
(1) Eine Person, die gewöhnlich in zwei oder mehr Mitgliedstaaten eine Beschäftigung ausübt, unterliegt:

a) den Rechtsvorschriften des Wohnmitgliedstaats, wenn sie dort einen wesentlichen Teil ihrer Tätigkeit ausübt, oder
b) wenn sie im Wohnmitgliedstaat keinen wesentlichen Teil ihrer Tätigkeit ausübt,

  1. den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem das Unternehmen oder der Arbeitgeber seinen Sitz oder Wohnsitz hat, sofern sie bei einem Unternehmen bzw. einem Arbeitgeber beschäftigt ist, oder
  2. den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem die Unternehmen oder Arbeitgeber ihren Sitz oder Wohnsitz haben, wenn sie bei zwei oder mehr Unternehmen oder Arbeitgebern beschäftigt ist, die ihren Sitz oder Wohnsitz in nur einem Mitgliedstaat haben, oder
  3. den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem das Unternehmen oder der Arbeitgeber außerhalb des Wohnmitgliedstaats seinen Sitz oder Wohnsitz hat, sofern sie bei zwei oder mehr Unternehmen oder Arbeitgebern beschäftigt ist, die ihre Sitze oder Wohnsitze in zwei Mitgliedstaaten haben, von denen einer der Wohnmitgliedstaat ist, oder
  4. den Rechtsvorschriften des Wohnmitgliedstaats, sofern sie bei zwei oder mehr Unternehmen oder Arbeitgebern beschäftigt ist, von denen mindestens zwei ihren Sitz oder Wohnsitz in verschiedenen Mitgliedstaatenaußerhalb des Wohnmitgliedstaats haben.

Erklärung
Im Rahmen des Artikel 13 soll geregelt werden, welches Sozialversicherungssystem anzuwenden ist, sofern der Arbeitnehmer (Betreuungskraft) in mehreren Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Beschäftigung ausübt. Dieser Artikel dient dazu, eine mehrfache Sozialversicherung zu vermeiden. Er beschreibt, unter welchen Umständen welches Sozialversicherungssystem anzuwenden ist. Die meisten Entsendefirmen agieren unter dem Schirm des Artikel 13. Damit der Artikel 13 entsprechend angewendet werden kann, verfügen fast alle Betreuungskräfte über 2 Arbeits-/Auftragsverträge. Ein Arbeitsvertrag beinhaltet eine Tätigkeit, die im Herkunftsland (beispielsweise Polen) ausgeführt werden muss, und der 2. Arbeitsvertrag regelt die Betreuungsdienstleistung im Seniorenhaushalt in Deutschland. Aufgrund dieser vertraglichen Gestaltung ist es für den osteuropäischen Arbeitgeber – bzw. Auftraggeber – möglich, auch weiterhin Sozialabgaben im Herkunftsland abzuführen. Das entspricht in der Regel auch dem Interesse der Betreuungskräfte, die ja nur vorübergehend zum Arbeiten nach Deutschland gehen und im Heimatland ihre Rente beziehen wollen. Der Vorteil, der sich weiterhin hieraus ergibt, besteht darin, dass der Anteil an zu leistenden Sozialabgaben in Osteuropa deutlich geringer ausfällt als die Sozialabgaben, die beispielsweise in Deutschland anfallen würden. Das hat zur Folge, dass der Einsatz einer osteuropäischen Betreuungskraft für den deutschen Privathaushalt finanzierbar bleibt.

Ein Auftragsverhältnis statt ein Arbeitsvertrag

Ein Auftragsverhältnis statt Arbeitsvertrag: eine Besonderheit im polnischen Vertragsrecht
Häufig werden Betreuungskräfte aus Polen im Rahmen eines Auftragsverhältnisses in den jeweiligen Privathaushalt entsendet. Dabei handelt es sich um eine besondere Rechtsform zur Beschäftigung von Menschen in Polen. Eine solche Rechtsform kennen wir in Deutschland nicht. Die gesetzliche Regelung hierzu findet sich im polnischen Bürgerlichen Gesetzbuch. Es handelt sich um ein gängiges polnisches Vertragsmodell, bei dem die Betreuungskraft als Auftragnehmerin für ihren polnischen Auftraggeber (Entsendeunternehmen) tätig wird, also um ein Rechtsgeschäft zwischen Auftraggeber (Entsendefirma) und Auftragnehmer (Betreuungskraft). Die auszuführende Tätigkeit ist somit an einen festgelegten Auftrag geknüpft und endet meistens nach der Fertigstellung des Auftrages. Das Auftragsverhältnis kann beispielsweise im Rahmen der klassischen Entsendung und als Mehrfachbeschäftigungsverhältnis umgesetzt werden. Das Auftragsverhältnis wird von einigen Juristen eher als eine selbstständige Tätigkeit mit einer anschließenden Entsendung gedeutet. Vertragsgegenstand ist ein freies Dienstverhältnis und somit kein Arbeitsvertrag. Es handelt sich um eine gängige und legale Vertragsform in Polen. Das Auftragsverhältnis schließt Weisungsbefugnis und Organisation der Arbeit (was, wann und wo) durch die Familie aus. Weder das Entsendeunternehmen noch die Familie oder die Vermittlungsagentur sind in irgendeiner Art und Weise der Betreuungskraft gegenüber weisungsbefugt. Die Betreuungskraft agiert im Rahmen ihrer Tätigkeit selbstbestimmt. Anzahl, Dauer und Vergütung ihrer Einsätze verhandelt sie „auf Augenhöhe“ mit dem Auftraggeber, der Entsendefirma in Polen. Davon unberührt ist das Arbeitnehmerentsendegesetz für die Tätigkeit in Deutschland weiterhin gültig. Das heißt, die deutschen Mindestarbeitsbedingungen, wie insbesondere Mindestlohn und Arbeitszeitgesetz, müssen auch weiterhin beachtet werden. Selbst Experten sind sich derzeit uneinig darüber, ob ein/e Beschäftigte/r im Auftragsverhältnis eher als ein/e Arbeitnehmer/in oder als „Selbstständige/r“ zu behandeln ist. Letztendlich hat hierüber eine juristische Instanz, unter Berücksichtigung des jeweiligen Einzelfalls, zu urteilen.

A1-Bescheinigung

Jede Betreuungskraft, die nach Deutschland ordnungsgemäß entsendet wird, erhält zwingend eine A1-Bescheinigung. Das Formular A1 dient als Nachweis, dass die betreffende Person in ihrem Herkunftsland ordnungsgemäß sozialversichert ist. Hierdurch wird zugleich dem Sozialversicherungsträger im Erbringungsland (Deutschland) die Befreiung von der Sozialversicherungspflicht der jeweiligen Betreuungskraft bescheinigt. Bitte beachten Sie, dass bei Nichtvorlage der A1-Bescheinigung, auch trotz bestehender Sozialversicherung im Herkunftsland, zusätzlich Sozialversicherungsbeiträge, bzw. deren Nachzahlung im Erbringungsland, eingefordert werden können. Aus diesem wichtigen Grund sichern wir Ihnen zu, dass jede durch Pflege zu Hause Küffel vermittelte Betreuungskraft ordentlich entsendet ist und über eine A1-Bescheinigung verfügt. Pflege zu Hause Küffel kontrolliert, dass für jede Betreuungskraft für die Dauer der vermittelten Tätigkeit eine solche A1-Bescheinigung vorliegt. Es obliegt unserem Qualitätsmanagement, dafür Sorge zu tragen, dass alle unsere Kooperationspartner dieser Vereinbarung zur Erbringung dieses Dokuments nachkommen. Weitere Informationen zum Vordruck A1 finden Sie hier.

Kostenüberblick für eine entsandte Betreuungskraft

Damit Sie einen Eindruck von der Kostenzusammensetzung erhalten, haben wir für Sie die Kosten transparent abgebildet.

 

Weitere mögliche rechtliche Modelle der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft

1. Selbstständigkeit von Betreuungspersonen mit Gewerbesitz in Deutschland

2. Selbstständigkeit von Betreuungspersonen mit Gewerbe im EU-Ausland bei Selbstentsendung nach Deutschland mit einem A1-Formular des Entsendestaates

3. Anstellung von Arbeitnehmern durch Verbraucher

Gerne stellen wir Ihnen auf Nachfrage umfangreiche weiterführende Informationen zu allen o. g. Modellen zur Verfügung oder beraten Sie hierzu ausführlich.

Legalität vers. Rechtssicherheit - ein juristischer Hinweis

Aufgrund der bestehenden Rechtsnormen ist die Entsendung von "Mitarbeitern oder freien Mitarbeitern" formaljuristisch ohne Probleme möglich. Nach der EU-Entsenderichtlinie und dem Arbeitnehmerentsendegesetz sind die Bestimmungen des deutschen Arbeitsschutzrechts, insbesondere Mindestlohn und Arbeitszeit, entsprechend einzuhalten. Diese Regelungen tragen nicht in vollem Umfang der ganz besonderen Arbeitssituation bei Betreuung in häuslicher Gemeinschaft, wie beispielsweise dem gemeinsamen Zusammenleben und dem daraus resultierenden Für-einander-da-sein. Hieraus resultieren auch die von Stiftung Warentest beschriebenen Mängel innerhalb der Dienstleistungsverträge, da diese aus Sicht einer jeden Betreuungskraft nur unzureichend mit dem Arbeitsschutz - zum Wohl - der Betreuungskräfte zu vereinbaren seien. Insbesondere sind hier Arbeitszeiten, Ruhezeiten, Bereitschaften, Wahl der Unterkunft etc. zu nennen.

Pflege zu Hause Küffel ist als aktives Mitglied in mehreren Verbänden und Gremien tätig. Ziel unserer gemeinsamen Arbeit ist es, gesellschaftspolitisch und sozialpolitisch für noch mehr Akzeptanz und Anerkennung zu werben. Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft gilt seit langem als etablierte, tragfähige und unverzichtbare Säule in der Versorgung von alten und kranken Menschen. Ein weiteres gemeinsames Ziel unserer Verbandsarbeit ist die Behebung der unzureichenden gesetzlichen Bestimmungen bei der Beschäftigung von osteuropäischen Betreuungskräften in deutschen Privathaushalten. Hier sind die bisherigen gesetzlichen Bestimmungen noch unzureichend und dringend weiter regelungsbedürftig, um dem Verbraucher eine absolute Rechtssicherheit garantieren zu können.

Mit dieser Verbraucherinformation möchten wir zu mehr Transparenz und Kundeninformation beitragen. Sie haben Fragen zu diesem Themenkomplex? Dann zögern Sie nicht. Gerne stehen Ihnen unsere Fachberater Rede und Antwort.

Schwarzarbeit hat weitreichende Folgen

Schwarzarbeit kann weitreichende Folgen für die betroffene Familie und die nicht offiziell beschäftigte Betreuungskraft haben. Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Vergehen nicht um ein "Kavaliersdelikt" handelt, sondern um eine Straftat. Nicht selten werden Strafen von mehr als EUR 10.000,- fällig. Dazu müssen in Deutschland hinterzogene Sozialversicherungsbeiträge nachentrichtet werden, auch wenn die gepflegte Person bereits verstorben sein sollte. Viel dramatischer können jedoch die Folgen eines Arbeitsunfalls sein. Bedenken Sie, dass im Haushalt die meisten Unfälle passieren. Die Folgen einer schweren Verletzung oder gar einer dauerhaften Behinderung können kaum überschaubare Größenordnungen erreichen, für die Sie als Familie haften! Auch an dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass die zwingend vorgeschriebene A1-Bescheinigung das wichtigste Dokument bei der Entsendung darstellt und als Nachweis einer ordnungsgemäßen Beschäftigung dient.

Maximaler Zeitraum der Entsendung

Wird eine Betreuungkraft im Rahmen des Artikel 12 der VO EG 883/2004 entsendet, so beträgt der maximale Zeiraum der Entsendung 24 Monate. Im Rahmen einer auf Dauer angelegten Betreuung in häuslicher Gemeinschaft ist dies entsprechend zu berücksichtigen und zu planen. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass eine Betreuungskraft, sofern ihre Entsendung 24 Monate angedauert hat, zur Unterbrechung verpflichtet ist. Selbstverständlich tragen wir als Ihr Ansprechpartner dafür Sorge, eine notwendige Ablöse frühzeitig zu planen und gemeinsam mit Ihnen als Kunde für einen notwendigen Ersatz zu sorgen.

Bei Entsendung im Rahmen des Artikel 13 der VO EG 883/2004 entfällt die zeitliche Begrenzung.

Verträge

Dienstleistungsvertrag
Der Dienstleistungsvertrag regelt alle Angelegenheiten, die den Einsatz einer Betreuungskraft im deutschen Privathaushalt umfassen. Der Dienstleistungsvertrag wird zwischen der Familie und der ausländischen Entsendefirma geschlossen. Er regelt u. a. Unterbringung, Verpflegung, Vergütung, Arbeitszeit (40 Stunden wöchentlich), Freizeit der Betreuungskraft, Aufgabenbereich, Unterbrechung, Kündigung etc. Angebote, bei denen eine Arbeitszeit von 30 Stunden je Woche oder weniger vereinbart werden, sind als nicht seriös zu betrachten. 

Beratungs- und Vermittlungsvertrag
Der Beratungs- und Vermittlungsvertrag regelt sämtliche Angelegenheiten in Bezug auf unsere Beratungs- und Vermittlungsleistungen. Dieser Vertrag wird zwischen dem Kunden und Pflege zu Hause Küffel geschlossen.

Im Downloadbereich finden Sie einen Musterdienstleistungsvertrag und unseren Beratungs- und Vermittlungsvertrag zur Ansicht. Folgen Sie diesem Link und informieren Sie sich gerne.

Auf Wunsch senden wir Ihnen die o. g. Verträge zu Ihrer Kenntnisnahme und Überprüfung zu.

Bitte beachten Sie, dass Pflege zu Hause Küffel mit mehreren Kooperationspartnern in Osteuropa zusammenarbeitet. Jeder Partner verfügt über einen eigenen Dienstleistungsvertrag. Somit kann der tatsächlich zustandekommende Vertrag von dem von uns übersandten Beispielvertrag geringfügig abweichen.

Wer sind unsere Kooperationspartner im EU Ausland?

Wie bereits unter dem Punkt "Verträge" erörtert, wird der Dienstleistungsvertrag zwischen Ihnen und der ausländischen Entsendefirma geschlossen. Ein Beispiel für einen Dienstleistungsvertrag finden Sie hier im Downloadbereich. Selbstverständlich erhalten Sie zusammen mit dem Dienstleistungsvertrag umfangreich zusammengestellte Informationen zum jeweiligen Kooperationspartner inkl. eines aussagefähigen Firmenprofils. Gerne stellen wir Ihnen neben unserem Beispiel-Dienstleistungsvertrag auch den zum Entsendeunternehmen zugehörige Dienstleistungsvertrag vorab zur Verfügung. Sprechen Sie uns hierzu einfach an. Gut informiert zu sein, erleichtert Ihnen zusätzlich die Entscheidung bei der Auswahl einer geeigneten Betreuungskraft und stärkt Ihr Vertrauen in das Entsendeunternehmen Ihrer Wahl.

Hier können Sie sich exemplarisch ein Vorstellungsprofil eines unserer Kooperationspartner ansehen. 

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Grenzen einer Betreuung in häuslicher Gemeinschaft

Insbesondere Menschen mit einem hohen Betreuungsaufwand können meist nicht über einen längeren Zeitraum allein bleiben. Aus diesem Grund greifen Betroffene und deren Angehörige gerne auf eine osteuropäische Betreuungskraft zurück. Bitte berücksichtigen Sie, dass auch dieses Modell alleine eine 24-Stunden-Betreuung nicht leisten kann! Wie in unserem Einführungstext "Begriff der 24 Stunden-Pflege" ausführlich beschrieben wurde, handelt es sich hierbei um Begrifflichkeiten, die sich gesellschaftlich und journalistisch etabliert haben, aber mit der Realität nicht zu vereinbaren sind. Das geltende Arbeitsrecht lässt keine ununterbrochene Tag- und Nacht-Betreuung durch eine einzelne Person zu. In allen Dienstleistungsverträgen ist eine wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden vereinbart. Ebenfalls sind feste Zeiten als Erholungszeiten für die Betreuungskraft zu berücksichtigen. Sofern die bestehende Betreuungssituation durchschnittlich einen größeren Zeitkorridor erfordert, ist es notwendig, über ein entsprechendes Netzwerk (Familie, Freunde, Nachbarn, Pflegedienst, Tag- oder Nachtpflege, Demenz-Café, etc.) zu verfügen oder dieses aufzubauen. Gegebenenfalls stellt auch unsere Betreuungsleistung "Begriff der 24 Stunden-Pflege" eine ganzheitliche und qualitativ hochwertige Alternative bei besonders umfangreichen Betreuungssituationen dar. Um eine ganzheitliche Betreuung in häuslicher Gemeinschaft zu gewährleisten, ist die Mithilfe von Familie und Angehörigen ebenfalls notwendig.

Einführung und erste Schritte

Es ist der Wunsch der meisten älteren Menschen, nach Möglichkeit so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Nicht nur das Alleinsein in Kombination mit dem Anstieg des Lebensalters setzt oftmals eine nahezu lückenlose Betreuung voraus, auch die Versorgung des Haushalts und/oder ein Arztbesuch sind für einen älteren Menschen allein eine kaum zu überwindende Hürde. Wenn hierzu noch Pflegebedürftigkeit eintritt und/oder eine Demenz hinzukommt, wird die Nachfrage an eine Betreuungskraft aus Polen umso dringlicher. Als Alternative neben dem ambulanten Pflegedienst und/oder einer Heimunterbringung hat sich seit vielen Jahren die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft etabliert. Sollten auch Sie sich für diese Betreuungsform entscheiden, so bitten wir Sie im Rahmen einer ganzheitlichen Analyse, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf zu ermitteln. Gerne nehmen wir uns Zeit für Sie, um im Anschluss mit Ihnen gemeinsam zu entscheiden, ob unsere Betreuungsdienstleistungen Ihren Bedarf entsprechend abdecken können. Unsere Pflegefachberater stehen Ihnen für eine gemeinsame Betrachtung der Gesamtsituation gerne zur Verfügung.

Verbot von Behandlungspflege & Hinzuziehung eines Pflegedienstes

Fast alle Verrichtungen, die im Zusammenhang mit der Grundpflege stehen wie beispielsweise Waschen, Kleiden, Mobilisation, Nahrungsaufnahme etc. sowie die komplette Haushaltsführung, z. B. Kochen, Backen, Putzen, Bügeln, Einkaufen etc., können von einer Betreuungskraft übernommen werden. Selbstverständlich muss die Gesamtheit aller auszuführenden Tätigkeiten im Bereich der Zumutbarkeit und der lt. Vertrag geregelten Arbeitszeit (max. 40 Wochenstunden) liegen.

Aus rechtlichen Gründen ist es einer Betreuungskraft (inkl. examinierter polnischer Krankenschwester) nicht erlaubt, Behandlungspflege durchzuführen. Unter Behandlungspflege versteht sich nach SGB V u. a. das Verabreichen von Injektionen, Stellen von Tabletten sowie das Versorgen von Wunden. Sollte im Bereich der Behandlungspflege eine medizinische Notwendigkeit erkennbar sein, so erhalten Sie durch den betreuenden Hausarzt eine entsprechende Verordnung. Behandlungspflege ist eine Leistung der Krankenversicherung und verursacht somit keine weiteren Kosten für Sie. Auch das gezahlte Pflegegeld wird durch einen Einsatz eines Pflegedienstes - bei medizinisch notwendiger Behandlungspflege - nicht gekürzt.

Bei osteuropäischen Betreuungskräften handelt es sich in den meisten Fällen um sog. Laienpflegekräfte. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zur Sicherstellung einer ausreichenden Betreuung & Pflege raten wir grundsätzlich zur Beibehaltung oder gar zu einer Hinzuziehung eines Pflegedienstes dringend an. Alle von uns angebotenen Betreuungsdienstleistungen verstehen sich als Teilaspekte einer ganzheitlichen Versorgung einer zu betreuenden Person.

Bereitschaftszeiten

Rechtlicher Hinweis: Sofern Bereitschaftszeiten über die vereinbarte max. zulässige Arbeitszeit (40 bis 48 Stunden/Woche) notwendig werden, sind diese entsprechend geltender Rechtslage mindestens mit dem deutschen Mindestlohn zusätzlich zu vergüten. Ruhezeit und Arbeitszeit (Bereitschaftszeit) schließen sich gegenseitig aus. Bereitschaftszeit gilt als Arbeitszeit. Muss sich der Arbeitnehmer an dem vom Arbeitgeber bestimmten Ort aufhalten und diesem zur Verfügung stehen, um ggf. sofort die geeigneten Leistungen erbringen zu können, handelt es sich um Bereitschaftszeit und somit um Arbeitszeit. 

Ruhephasen

Die Bezeichnungen "24 Stunden Betreuung" oder "24 Stunden Pflege" sind branchenübliche Bezeichnungen, die sich im allgemeinen Sprachgebrauch für die von uns angebotene Dienstleistung etabliert haben. Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die von uns vermittelten Betreuungskräfte nicht ohne Unterbrechung tätig sind. Pausen- und Ruhezeiten sind bereits aufgrund von gesetzlichen Vorgaben, wie z. B. dem Arbeitszeitgesetz, einzuhalten. Orientiert an den gesetzlichen Vorgaben ist eine verbindliche Arbeitszeit von 40 Wochenstunden mit der Betreuungskraft vereinbart. Den Grundlagen der Zumutbarkeit, des Arbeitsschutzrechtes sowie sämtlichen Empfehlungen von Verbraucherschutzorganisationen zufolge ist jeder Betreuungskraft nach der Erfüllung ihrer maximal zulässigen Arbeitszeit zwingend der vorgeschriebene Freizeitausgleich zu gewähren. Während der Freizeit kann die Betreuungskraft uneingeschränkt und völlig frei ihren Aufenthaltsort wählen. Die Familie ist angehalten, rechtzeitig für einen notwendigen Ersatz zu sorgen und diesen dauerhaft sicherzustellen. Im Rahmen der Pflegeversicherung stehen bei einem vorliegenden Pflegegrad zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung (z. B. Tages- oder Nachtpflege) um die Verhinderung der Betreuungskraft zu überbrücken. Gerne beraten Sie unsere Pflegefachberater hierzu ausführlich.
 

Rundum gut versichert

Jede Betreuerin ist über ihre Entsendefirma umfangreich versichert. Sollte die Betreuungskraft z. B. während des Betreuungseinsatzes erkranken, kann sie selbstverständlich umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Nicht alles was sich gut anhört ist auch legal

Pflege zu Hause Küffel vermittelt weder Kontakte zu sog. "privaten Betreuungskräften" noch vermittelt Pflege zu Hause Küffel selbstständig tätige Betreuungskräfte, da die Rechtsvorschriften für selbstständig tätige Betreuungskräfte derzeit nicht ausreichend geklärt sind. Von Mitbewerbern, die ihre Betreuungsleistungen zu Discountpreis anbieten, distanzieren wir uns in aller Form. Wir von Pflege zu Hause Küffel sehen uns in gleicher Weise dem Kunden wie auch der Betreuungskraft verpflichtet. Auch sämtliche Verbraucherschutzorganisationen weisen darauf hin, dass es sich bei Angebotspreisen unter 2.000€ monatlich um nicht seriöse Angebote handelt.
 

Ihre Betreuungskraft ist Ihnen nicht egal? Dann machen Sie sie legal!

Wenn Sie bisher eine osteuropäische Betreuungskraft beschäftigt haben und nicht selbst zum Arbeitgeber werden wollen, können wir Ihnen gerne behilflich sein und die Betreuerin in ein ordentliches Beschäftigungsverhältnis einbinden. Dies birgt viele Vorteile für Sie und Ihre Betreuerin, und meistens ist das günstiger als Sie denken. Rufen Sie uns einfach an und wir kümmern uns darum.
 

Möglichkeit der Aufrechterhaltung der familiären und sonstigen sozialen Kontakte im Heimatland Ihrer Betreuungskraft

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die in Ihrem Haushalt lebende Betreuungskraft regelmäßig Kontakt zu Ihrer Familie bzw. ihren Freunden aufrechterhalten möchte. Mittlerweile sind auch Ferngespräche in das EU Ausland sehr günstig. Hierzu raten wir allen unseren Kunden den Abschluss einer sogenannten Flatrate an. Die Kosten liegen z. B. beim Anbieter Telekom unter 4,- € monatlich. Diese Flatrate kann für Telekomkunden kostenlos unter der Telefonnummer 0800-33 01000 bestellt werden. Bitte halten Sie zur Beauftragung Ihre letzte Telefonrechnung bereit. Andere Telefonanbieter bieten eine solche Flatrate zu sehr ähnlichen Konditionen an. Der Abschluss einer solchen Flatrate lässt sowohl Sie als Kunde als auch die Betreuungskraft entspannter mit dem Thema der Telefonie umgehen. Achten Sie jedoch darauf, dass in der Regel nur Anrufe in das polnische Festnetz, nicht aber Gespräche ins Mobilnetz, kostenfrei sind.
 

Fernsehen / Internet

Große Bedeutung stellt das Internet für unsere Betreuungskräfte dar. Dieses Medium wird gerne als Kommunikationsmittel zur Erledigung von Formalitäten z. B. Online-Banking, aber auch zum Zeitvertreib in den Pausenzeiten von Betreuungskräften genutzt. Neben einem bestehenden Telefonanschluss ist auch ein Zugang zum Internet im Haushalt obligatorisch. Sofern kein funktionsfähiger Anschluss besteht, bitten wir unsere Kunden zeitnah um die Installation eines Internetanschlusses oder die Bereitstellung eines Internetsticks. Es ist nicht Standard, einen separaten Fernseher für die Betreuungskräfte bereitzuhalten. Ebenfalls ist es kein Standard, spezielle polnische Fernsehsender zur Verfügung zu stellen. Sollten Sie jedoch beabsichtigen, Ihrer potentiellen Betreuungskraft diesen Service anzubieten, wird dieser immer wieder gerne angenommen.

Nutzung des privaten PKW

Die Nutzung eines privaten PKW oder sonstigen Fahrzeuges erfolgt ausschließlich auf Risiko des Fahrzeughalters bzw. Fahrzeugeigentümers. Am Fahrzeug verursachte Schäden durch die Betreuungskraft können nicht erstattet werden. Wir empfehlen unseren Kunden, die Kasko-Versicherung - bei Bedarf entsprechend anzupassen.
 

Freie Kost und Logis

Bitte bedenken Sie, dass Kost und Logis für die Betreuungskraft frei sind. Dies wird im Dienstleistungsvertrag vereinbart. Somit ist es der Betreuungskraft freigestellt, welche Speisen und Getränke sie verzehren möchte. Selbstverständlich handelt es sich hier um handelsübliche Nahrungsmittel und Getränke. Es ist nicht möglich, der Betreuungskraft fest vorzuschreiben, welche Nahrungsmittel und in welcher Menge für sie zur Auswahl stehen. Ebenfalls muss gewährleistet sein, dass die Betreuungskraft sich auch außerhalb der festen Mahlzeiten ungefragt an Speisen und Getränken bedienen darf. Kosmetik- und/oder Hygieneartikel für die Betreuungskraft gehen selbstverständlich nicht zu Lasten der zu betreuenden Person bzw. deren Familie, sondern müssen von der Betreuungskraft selbst gekauft werden.

Betreuungsvisite

Im Rahmen unserer ständigen Qualitätssicherung bitten wir unsere Kunden darum, monatlich schriftlich eine "Betreuungsvisite" durchzuführen und anschließend an uns weiterzuleiten. Die Betreuungsvisite erfolgt anhand eines Formblattes und nimmt nur wenige Minuten Zeit in Anspruch. Die Betreuungsvisite soll sicherstellen, dass die zu betreuende Person umfangreich versorgt ist und Veränderungen im Gesundheitszustand der betreuten Person erfasst werden. Sofern Sie über einen unserer ortsansässigen Standortpartner betreut werden, übernimmt dieser die mtl. Betreuungsvisiten für Sie. Das benötigte Formblatt zur Durchführung der Betreuungsvisite finden Sie im hinteren Teil unseres Betreuungsordners, der Ihnen nach Vertragsabschluss von uns oder unseren Standortpartnern zugesandt bzw. übergeben wird. Bei Kunden die von der Zentrale betreut werden, erfolgt die Betreuungsvisite mindestens einmal monatlich durch den persönlichen Kundenbetreuer.

Haushaltskasse

Bzgl. der Führung einer Haushaltskasse durch die Betreuungskraft haben wir ebenfalls einen festen Standard vorgegeben. Die Betreuungskraft ist dazu verpflichtet, den ihr ausgehändigten Barbetrag im Namen der Familie treuhänderisch zu verwalten und ein Haushaltsbuch hierüber zu führen. Es ist für jede Ausgabe ein entsprechender Beleg dem Haushaltsbuch beizufügen. Eine Ausgabe, die nicht belegt werden kann, muss von der Betreuungskraft erstattet werden. Im Falle eines Einsatzes durch eine Betreuungskraft in Ihrer Familie empfehlen wir, zusammen mit dieser Kraft in festen Intervallen das Haushaltsbuch, die zugehörigen Belege und das Ausgabeverhalten zu kontrollieren. Diese Überprüfung sollte mindestens einmal im Monat stattfinden. Bestehen aus irgendeinem Grund Zweifel oder Bedenken an der Richtigkeit der Haushaltskasse, können und sollten Sie uns jederzeit darüber informieren.

Der Betreuungsordner von Pflege zu Hause Küffel

Der Betreuungsordner ist unser Herzstück für Ihre individuelle Betreuung. Ein Wegweiser bei der beginnenden und eine Konstante bei der fortlaufenden Betreuung in häuslicher Gemeinschaft. Der Ihnen übersandte Betreuungsordner ist das Ergebnis mehrjähriger, betreuungsbezogener Arbeit. Individuell wurden vom Kompetenzteam der Pflege zu Hause Küffel Standards entwickelt und in diesem Ordner ganzheitlich zusammengefügt. Der gesamte Betreuungsordner ist zweisprachig verfasst. Sollten die Deutschkenntnisse Ihrer Betreuungskraft bei der Einführung des Ordners nicht ausreichen, so steht Ihnen jederzeit ein Mitarbeiter mit den benötigten Sprachkompetenzen zur Erarbeitung der Unterlagen telefonisch zur Verfügung. Der Betreuungsordner dient im Rahmen einer ganzheitlichen und konzeptionellen Betreuung der zu pflegenden Person. 

Bestandskunden halten den Betreuungsordner für unentbehrlich

Über 90% unserer Kunden empfinden die im Ordner als Standards hinterlegten Elemente als sehr hilfreich und unentbehrlich. Insbesondere während der Einführung der ersten Betreuungskraft, aber auch in der fortlaufenden Betreuung, dient unser Ordner als Orientierungshilfe, Wegweiser und als Instrument einer dauerhaften Qualitätssicherung.
 

Ersteinführung und Aktualisierung

Sicher können Sie sich gut vorstellen, dass sich die Betreuungssituation eines Menschen immer wieder verändert und somit an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen ist. Aus diesem Grund ist neben der Ersteinführung des Betreuungsordners eine jährliche Aktualisierung des Ordners, insbesondere der Betreuungs- und Haushaltsplanung, Ihrerseits notwendig.

Ihre Zusammenarbeit und Kooperation ist notwendig

Bitte beachten Sie, dass die Erarbeitung des Betreuungsordners nicht wahlweise möglich ist, sondern einen elementareren Grundsatz unserer Zusammenarbeit darstellt. Der Ordner nimmt alle Beteiligten Schritt für Schritt mit in die beginnende Zusammenarbeit und garantiert eine vollumfängliche Besprechung der individuellen Betreuungssituation. Anforderungen und Wünsche werden erkannt, besprochen und fortlaufend berücksichtigt. Defizite, die sich im Rahmen der häuslichen Versorgung ergeben, werden ebenfalls gleich zu Beginn der Betreuung erkannt und können ggf. umgehend besprochen und gelöst werden. Sofern Sie selbst die Erarbeitung und Besprechung unseres Betreuungsordners nicht vornehmen können, dürfen Sie selbstverständlich hierfür einen ortsansässigen Pflegedienst oder eine/n Pflegeberater/in beauftragen. 

Ansprechpartnerin
Frau Agnieszka Töpfer
Kundenbetreuerin
Teamleiterin

040 / 2800 854-12
kontakt@pflegezuhause.info

Ansprechpartner
Herr Dennis Küffel
Geschäftsführer
Kundenberater

089/72939621
kontakt@pflegezuhause.info
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