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Was, wenn ein Pflege- oder Altenheim nicht mehr zu vermeiden ist?

Hand aufs Herz: Würden Sie gerne in ein Pflege- oder Altenheim ziehen? Sicherlich würden Sie mit „Nein” antworten – vielleicht manchmal sogar etwas vorschnell. Denn eine Heimunterbringung hat allgemein einen schlechten Ruf. Doch ist das wirklich so? Bei näherer Betrachtung halten die meisten Vorurteile zu Pflege- und Altenheimen nicht stand, denn Heim ist nicht gleich Heim und gerade in den letzten Jahren hat sich die „Heimlandschaft“ fast überall gewandelt. Ein neues Bewusstsein ist entstanden. Im Mittelpunkt steht nicht mehr nur alleinig die Pflege, sondern auch soziale Aspekte rücken in den Fokus der Betreuung. Gespräche führen, Körper und Geist fit halten beispielsweise sind feste Bestandteile des Pflegekonzepts geworden.

Natürlich fördert die mediale Berichterstattung zu Pflegenotstand oder über skandalöse Zustände in einzelnen Einrichtungen weiter die Skepsis. Jeder kennt den umgangssprachlichen Ausdruck, dass jemand ins Altenheim „abgeschoben“ wird. Pflegeheime haben den Ruf, dass ihnen etwas Kaltes, Unpersönliches anhaftet, verbunden mit Entmündigung. Dass man aus einem Pflege- oder Altenheim selten wieder auszieht, sondern es sehr wahrscheinlich die letzte Station im Leben sein wird, das dürfte ohnehin jedem klar sein.

Doch warum nicht auch die Vorteile sehen? Die Vollversorgung in einem Pflege- und Altenheim stellt die Pflege und Betreuung der pflegebedürftigen Personen auf einem hohen Niveau sicher – und entlastet die pflegenden Angehörigen. Ein Aspekt, der nicht zu unterschätzen ist. Eine Heimunterbringung wirkt sich häufig positiv auf das Sozialleben der Bewohner aus. Sie haben mehr Kontakte zu anderen Menschen als in der häuslichen Pflege durch einen Pflegedienst. Viele, vor allem moderne und gut ausgestattete Einrichtungen bieten ihren Bewohnern vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen an – von der körperlichen Mobilisierung bis hin zu kulturellen Events. Dies sorgt für Geselligkeit und Abwechslung im Heimalltag. Solche Angebote sind im Rahmen der häuslichen Betreuung und Pflege meist nicht realisierbar.

Ein großer Vorteil der Heimunterbringung ist außerdem, dass die medizinische Betreuung und pflegerische Unterstützung tatsächlich rund um die Uhr gewährleistet ist. Diese Sicherheit bietet auf diesem Niveau keine andere Betreuungsform.

Es spricht also einiges dafür, die Pflege vollstationär an Profis auszulagern, wenn die eigenen Kraftreserven erschöpft sind.
Doch woran erkennen Sie ein gutes Heim?

Wie Sie ein gutes Pflege- oder Altenheim erkennen können

Die Qualität von Pflege- und Altenheimen kann sehr unterschiedlich sein. Lassen Sie sich nicht von Hochglanzprospekten blenden, die Realität kann ganz anders aussehen. Auch der aufgerufene Preis für die Unterbringung ist kein zweifelsfreies Qualitätskriterium. Vielmehr ist das wichtigste Kriterium für gute Pflege in einem Heim dasselbe wie in den eigenen vier Wänden: qualifizierte, engagierte Zuwendung in warmer Atmosphäre. 

Sie sollten daher bei der Auswahl eines Pflegeheims vor allem auf 2 Aspekte achten:

  • die Qualifikation des (Pflege)Personals
  • die Art des zwischenmenschlichen Umgangs

Beide Kriterien können Sie nur beurteilen, indem Sie sich ein persönliches Bild von der Einrichtung machen. Das geht nur, wenn Sie sich vor Ort alles anschauen und ein ausführliches Gespräch führen. Auch Bewertungen im Internet können Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Einrichtung helfen. Bedenken Sie jedoch, dass Bewertungen im Internet nicht unbedingt repräsentativ sind, denn häufig werden sie von Menschen geschrieben, die eher negative Erfahrungen gemacht haben oder schlimmstenfalls positiv bewerten, weil sie für diese Bewertungen gekauft wurden. Die meisten Personen, erfahrungsgemäß diejenigen, die keine Kritik zu vermelden haben, melden sich häufig erst gar nicht zu Wort. Ob ein Heim menschlich und empathisch geführt wird, lässt sich nur herausfinden, wenn man mit Bewohnern und Mitarbeitern redet und erfährt, ob sie mit der Einrichtung und dem zwischenmenschlichen Umgang zufrieden sind. Achten Sie deshalb bei Ihrem Besuch nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild der Räumlichkeiten, sondern auch auf die Atmosphäre, die zwischen den Menschen herrscht – gerade auch in scheinbar unbeobachteten Momenten. Wirken die Bewohner zufrieden? Oder sind sie quengelig? Wie ist der Umgangston der Betreuer mit den Bewohnern? Und wie mit Ihnen? All dies liefert Ihnen wichtige Indizien und eine gute Grundlage für Ihre Entscheidung.

So finden Sie ein gutes Pflegeheim

Neben den erwähnten Möglichkeiten der Online-Recherche und des persönlichen Besuchs können Sie sich auch bei einem Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe, bei Ihrer Gemeindeverwaltung oder beim Sozialamt über lokale Heime informieren. 

Auch die Fachkräfte der ambulanten Pflegedienste oder der lokalen Niederlassungen der großen Wohlfahrtsverbände können Ihnen im persönlichen Gespräch mit ihrer professionellen Sicht auf die unterschiedlichen Heime weiterhelfen.

Erstellen Sie eine Liste mit den für Sie infrage kommenden Einrichtungen und schauen Sie, wie diese im Internet bewertet werden. Hierfür bieten sich auch Arbeitgeberportale an. Rufen Sie bei den Einrichtungen, die Ihnen am besten gefallen, an und lassen Sie sich Infomaterial zusenden. Achten Sie bereits an dieser Stelle darauf, wie bei dieser ersten Kontaktaufnahme mit Ihnen umgegangen wird. Fragen Sie zudem nach der Preisliste, dem Pflegekonzept sowie nach der Hausordnung. Auch diese Informationen sollten Ihnen problemlos mitgeteilt und zugesendet werden.

Sagen Ihnen anschließend eine oder mehrere Einrichtungen besonders zu, dann vereinbaren Sie am besten einen Gesprächs- und Besichtigungstermin. Bitten Sie darum, vor dem Gespräch die Besichtigung vornehmen zu dürfen. Das beantwortet meist schon viele erste Fragen und liefert Ihnen eine gute Grundlage für weiterführende und tiefergehende Gespräche.

Falls es der pflegebedürftigen Person möglich ist, schauen Sie sich die Einrichtungen mit ihr gemeinsam an. Vielleicht dürfen Sie ja auch an einer Veranstaltung des Heims teilnehmen oder zum Essen bleiben. Hier können Sie authentische Eindrücke über die Stimmung im Heim gewinnen. Auch die Möglichkeit eines „Probewohnens“ wird immer öfter angeboten. Machen Sie davon Gebrauch, denn so können Sie am besten beurteilen, ob Ihnen die Einrichtung auch wirklich zusagt. Sollte ohnehin eine Kurzzeitpflege anstehen, so besteht auch die Möglichkeit, dass Sie diese für eine probeweise Unterkunft in Ihrer favorisierten Einrichtung einplanen und sich auf diesem Wege einen realistischsten Eindruck über den konkreten Alltag verschaffen.

Hier finden Sie eine Checkliste, die Ihnen helfen kann, Ihre Eindrücke gezielt auszuwerten und vielleicht sogar einen Favoriten auszumachen:

Checkliste "Stationäre Pflege: So finden Sie ein geeignetes Heim" als PDF downloaden

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Nach Berechnungen der BARMER Krankenkasse wenden pflegebedürftigen Personen in Deutschland im Schnitt 3.189 Euro pro Monat inklusive Verpflegung und Unterkunft für die Heimunterbringung auf (Stand: 2/2018, BARMER Pflegereport 2018). Da die Kosten jedoch von vielen verschiedenen Faktoren abhängen, können sie sehr stark variieren. Sie können davon ausgehen, dass der durchschnittliche Eigenanteil an den Pflegekosten bei ungefähr der Hälfte liegt, nämlich bei ca. 1.700 Euro. Doch auch dieser Betrag schwankt stark, je nach Region und Bundesland.

Sollten Ihre finanziellen Mittel nicht ausreichen, um das dringend benötigte Pflegeheim zu finanzieren, springt in besonderen Fällen das Sozialamt ein und trägt die Kosten.

Gut zu wissen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Pflege- und einem Altenheim?

Meist werden die Begriffe bzw. die Einrichtungen in einen Topf geworfen. Doch es ist ein Unterschied, ob Sie sich für ein Pflege- oder für ein Altenheim entscheiden. Nur wenn Sie die Unterschiede kennen, können Sie die richtige Wahl treffen. Manchmal sind die Übergänge zwischen Pflege- und Altenheim auch fließend.

Pflegeheime sind stationäre Einrichtungen, speziell für pflegebedürftige Menschen. Die Pflegebedürftigen bleiben meist dauerhaft in der Einrichtung. Da auch jüngere Menschen manchmal permanente professionelle Pflege und Betreuung benötigen, kann das Alter der Bewohner eine breite Spanne haben.

Bei einem Altenheim liegt dagegen der Schwerpunkt auf alten Menschen, die hier in erster Linie dauerhaft ein neues Zuhause haben werden und nicht unbedingt pflegebedürftig sind, auch wenn die (Grund)Pflege ebenfalls Bestandteil des Konzepts ist.

Wenn Sie einen Angehörigen pflegen und Sie mit der Pflegesituation irgendwann an Ihre Grenzen stoßen, begeben Sie sich besser auf die Suche nach einem Pflegeheim, da nur diese Einrichtungen einem erhöhten Betreuungs- bzw. Pflegebedarf gerecht werden können.

Ansprechpartnerin
Frau Agnieszka Töpfer
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