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„24-Stunden-Pflege” – die Lösung aller Probleme?

Wir wollen ehrlich zu Ihnen sein – und nehmen die schlechte Nachricht gleich vorweg: So etwas wie die oftmals angepriesene „24-Stunden-Pflege” oder „Rund-um-die-Uhr-Betreuung” im eigenen Heim durch eine einzelne Person, zum Beispiel durch eine osteuropäische Betreuungskraft, kann und darf es in Deutschland nicht geben – schon allein aus arbeitsrechtlichen Gründen. Denn das deutsche Arbeitsrecht und Arbeitszeitgesetz schützt Arbeitnehmer davor, in 24-Stunden-Schichten zu arbeiten. Auch eine Betreuungskraft aus beispielsweise Polen unterliegt dem geltenden deutschen Arbeitszeitgesetz und darf somit maximal 48 Stunden pro Woche für Sie tätig werden.

Sprechen Sie besser von Betreuung in häuslicher Gemeinschaft

Um eine echte lückenlose 24-Stunden-Betreuung im eigenen Heim zu gewährleisten, müssten mindestens 4 Arbeitskräfte im Schichtbetrieb beschäftigt werden – inklusive der Urlaubsansprüche und Krankheitsvertretungen. Sie können sich leicht vorstellen, mit welch enorm hohen Kosten dies verbunden wäre und diese zu finanzieren kaum jemand in der Lage ist. Deshalb: Sprechen Sie lieber von einer „Betreuung in häuslicher Gemeinschaft” statt von einer „24-Stunden-Betreuung”.

Betreuung in häuslicher Gemeinschaft durch Pflegekräfte aus Osteuropa

Wie kann die Betreuung in den eigenen vier Wänden gut gelingen?

Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft bietet der pflegebedürftigen Person zahlreiche Vorteile: Sie kann zu Hause in der gewohnten Umgebung bleiben, weiterhin ihre sozialen Kontakte pflegen und es besteht wesentlich mehr Zeit für eine individuelle Betreuung und Pflege. 

Natürlich hängt es vom jeweiligen Betreuungsaufwand ab, wie umfangreich sich die Pflege und Betreuung gestaltet. In vielen Fällen ist eine lückenlose Pflege und Betreuung über 24 Stunden gar nicht notwendig, da der persönliche Betreuungsaufwand häufig geringer ausfällt. So kann die Betreuung und Pflege im eigenen Zuhause, wenn sie ganzheitlich umgesetzt wird und in ein funktionierendes Netzwerk (beispielsweise aus Freunden, Nachbarn etc.) eingebettet ist, gut und sicher abgebildet werden. Eine osteuropäische Betreuungskraft steht bei dieser Betreuungsform im Mittelpunkt des Geschehens.

Neben der notwendigen Begleitung durch Angehörige und/oder Freunde können Sie auch auf staatliche Hilfe vertrauen, sofern ein Pflegegrad besteht. Die Pflegeversicherung gewährt Ihnen zahlreiche Leistungen, mit denen die Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden gestaltet und vor allem finanziert werden kann. Davon profitieren alle Beteiligten.

Denken sie ganzheitlich!

Es ist wichtig, dass Sie die Betreuung und Pflege als ganzheitlichen Prozess betrachten. Es erfordert zwar etwas mehr Zeit und Umsicht, die notwendigen Strukturen zu etablieren, wie etwa ein Netzwerk zu knüpfen, eine osteuropäische Betreuungskraft einzubinden sowie finanzielle Hilfen und Sachleistungen der Pflegekasse zu beantragen – aber es lohnt sich. Damit nicht nur die Betreuungskraft entlastet wird, sondern auch Sie als pflegender Angehöriger. Das ist auch im Sinne des Pflegebedürftigen, denn eine gut geplante Pflege und Betreuung sorgt für Kontinuität, Sicherheit und führt schließlich dazu, dass eine Betreuung so lange wie möglich im eigenen Zuhause umgesetzt werden kann.

Betreuungskraft aus Osteuropa – im Rahmen eines ganzheitlichen Prozesses

Wenn Sie erwarten, dass mit der Anreise einer einzelnen Betreuungskraft aus Osteuropa automatisch alle Umstände und Probleme in Bezug auf die pflegebedürftige Person gelöst werden, dann wird Sie dieses Betreuungsmodell nicht zufriedenstellen. Schätzen Sie die Situation lieber realistisch ein und gehen Sie davon aus, dass Sie als Angehöriger auch weiterhin involviert bleiben. Wie jede andere Betreuungsform erfordert auch diese Kompromisse von allen Beteiligten. Muten Sie der Betreuungskraft nicht mehr zu, als diese tatsächlich leisten kann und bedenken Sie stets, dass es sich um eine Laienpflegekraft handelt. Ganzheitliche Strukturen erfordern eine ganzheitliche Gestaltung, an der auch Sie als Angehörige weiter mitwirken. Und nicht zuletzt sollten Sie auch bedenken, dass nicht jede Pflege- bzw. Betreuungssituation gleichermaßen geeignet ist für dieses Modell. Deshalb ist auch eine ganzheitliche Erfassung und fachliche Begutachtung der bestehenden Situation vorab so wichtig und zwingend erforderlich.

Betreuungskräfte aus Osteuropa

Was sie leisten

Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft gewährleistet häufig eine Betreuungskraft aus Osteuropa. Diese zieht gewissermaßen in den Haushalt der pflegebedürftigen Person mit ein und übernimmt Teilbereiche der Pflege und Betreuung, wie:

  • Grund-und Körperpflege
  • aktivierende Pflege
  • hauswirtschaftliche Versorgung
  • individuelle Betreuung und Begleitung
  • Ansprache und Kommunikation
  • keine Behandlungspflege

Beachten Sie: Die medizinische Behandlungspflege gehört nicht zum Aufgabenbereich der ausländischen Betreuungskraft. Selbst dann nicht, wenn diese in ihrem Heimatland eine entsprechende Ausbildung absolviert hat und über die nötigen Kenntnisse verfügt.


Behandlungspflege darf aus juristischen Gründen nicht von einer Betreuungskraft aus Osteuropa erbracht werden!

Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft als 3. Säule – neben dem ambulanten Pflegedienst und der stationären Versorgung

Die „24-Stunden-Pflege“ ergänzt die Pflege durch Angehörige und ist somit eine Alternative zur stationären Unterbringung. Die pflegebedürftige Person kann in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld bleiben und dennoch ein Maximum an Betreuung erhalten – bei gleichzeitiger Entlastung der pflegenden Angehörigen.

Damit die Betreuung durch eine Pflegekraft aus Osteuropa möglichst gut gelingt, sind neben den strukturellen Anpassungen auch einige persönliche Kompromisse einzugehen. Der Pflegebedürftige muss die Situation, dass jemand Fremdes in den eigenen Haushalt „einzieht“, akzeptieren und aufgeschlossen sein für das gemeinsame Miteinander. Zu den allgemeinen Regeln des Miteinanderlebens gehört auch, dass die jeweilige Privatsphäre respektiert wird. Der Umgang miteinander muss geprägt sein von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Es sind die wichtigsten Voraussetzungen, damit ein Miteinander bei diesem Betreuungsmodell überhaupt gelingen kann. 

Kompromissbereitschaft für ein gutes Gelingen

Gemeinsam in einem Haushalt zu leben bedeutet Kompromisse einzugehen – und das Tag für Tag. Auch wenn die Betreuungskraft noch so gut deutsch spricht, eine Frohnatur ist, stets fleißig und sorgsam ihrer Tätigkeit nachkommt – die zu betreuende Person muss sich auf die Pflegekraft emotional einlassen, sonst funktioniert das Konzept nicht. Denn dort, wo Menschen gemeinsam mit anderen Menschen leben und arbeiten, da entstehen Beziehungen, da wird Freude und Leid geteilt, da bauen sich Spannungen auf – und auch wieder ab. Da werden gemeinsam die höchsten Höhen erklommen und da tun sich vielleicht auch menschliche Abgründe auf. Sie bestellen eine Betreuungsdienstleistung, aber es kommt immer auch ein Mensch, der diese Dienstleistung ausführt und der ebenfalls auf einen Menschen trifft, nämlich auf die pflegebedürftige Person, die die Dienstleistung annimmt. Und jeder der beiden bringt seine ganz eigene Geschichte mit.

Die Betreuungskraft aus Osteuropa – 3 verschiedene Modelle der Beschäftigung

Hier erhalten Sie einen Überblick zu den 3 wesentlichen Beschäftigungsformen von osteuropäischen Betreuungskräften :

Gesellschaftliche Realität

Geschätzt beschäftigen ca. 300.000 bis 400.000 Haushalte eine Betreuungskraft aus Osteuropa. Der größte Anteil, ca. 90 Prozent der Betreuungskräfte, geht dieser Tätigkeit illegal nach, das heißt „schwarz“. Nur ca. 10 Prozent der in Deutschland tätigen Kräfte werden legal über Agenturen vermittelt. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei den genannten Zahlen um nicht verifizierte Schätzungen handelt. Verlässliche Daten zum tatsächlichen Umfang wurden nicht erhoben und existieren somit nicht. Immer wieder werden die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft und die Akteure um diese Dienstleistungen herum als sogenannter grauer Markt beschrieben. Um diese Betreuungsdienstleistung überhaupt umzusetzen zu können, wird auf die legalen Möglichkeiten der innereuropäischen Vereinbarungen zurückgegriffen. Nicht selten jedoch kollidiert die in die Praxis umgesetzte Beschäftigung mit bestehenden EU-Rechtsnormen und der innerdeutschen Gesetzgebung, wie beispielsweise dem Arbeitszeitgesetz (Entgrenzung der Arbeitszeit) und den bestehenden Arbeitsschutzvorschriften. Ungeachtet der möglichen Rechtsverstöße der legal in Einsatz gebrachten Kräfte stehen selbstredend die ca. 90 Prozent der Betreuungskräfte, die ganz illegal und somit „schwarz“ dieser Tätigkeit nachgehen, völlig ohne Rechte und (soziale) Absicherung dar.

Die Beschäftigungsmodelle im Überlick

Als Familie selbst zum Arbeitgeber werden

Ganz sicher ist das Arbeitgebermodell mit einer Sozialversicherungspflicht in Deutschland unter Einhaltung einer 40-Stunden-Woche die bestmöglichste Beschäftigungsform für eine osteuropäische Betreuungskraft. Die CariFair (gehört zur Caritas) sowie auch die vij-FairCare (Verein für internationale Jugendarbeit, vij) bieten ihren Betreuungskräften aus Osteuropa eine sozialversicherungspflichte Anstellung im Privathaushalt der Familie in Deutschland an. Die Betreuungskraft ist Arbeitnehmerin der Familie, bei der sie beschäftigt ist. Die Formalien und der enorme bürokratische Aufwand, der mit einer Anstellung verbunden ist, kann von der CariFair bzw. vij-FairCare übernommen werden.

 

In diesem Beschäftigungsverhältnis hat die Betreuungskraft Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, auf bezahlten Urlaub und kann auf sämtliche deutschen Sozialversicherungsbausteine zurückgreifen. Ebenfalls ist an dieser Stelle anerkennend festzuhalten, dass das direkte Anstellungsmodell, das derzeit einzige Modell ist, bei dem die Weisungsbefugnis durch die Familie nicht ausgeschlossen ist, da sie der direkte Arbeitgeber der Betreuungskraft ist.

Die Kosten für diese Betreuungsdienstleistung entsprechen den Kosten für eine entsendete Betreuungskraft.

Beschäftigung einer entsendeten Betreuungskraft

Sicherlich fragen Sie sich an dieser Stelle, warum nicht die meisten Vermittlungen als Arbeitgebermodell oder zumindest ähnlich umgesetzt werden. Dies hat 2 Gründe: Zum einen verdient die Betreuungskraft aufgrund der hohen deutschen Sozialabgaben deutlich weniger netto – was wiederum zur Folge hat, dass nur wenige Betreuungskräfte diese Form der Beschäftigung akzeptieren. Zum anderen scheuen sich die meisten Familien davor, selbst Arbeitgeber zu werden. Deshalb nutzen die allermeisten Betroffenen den Weg über die Entsendung. Bei der Entsendung besteht für die Familien fast kein bürokratischer Aufwand. Die Entsendung ist die am häufigsten genutzte Variante zur Beschäftigung einer Betreuungskraft aus Osteuropa. Rechtsexperten zufolge ist die Entsendung nach der Direktanstellung durch einen Verbraucherhaushalt eine weitere sichere Möglichkeit, um eine Betreuungskraft aus Osteuropa legal zu beschäftigen.

Generell gilt, dass jede Entsendung stets nach den bestehenden Bestimmungen der europäischen Entsenderichtlinie durchzuführen ist. Es sind die Regeln und Bestimmungen (Arbeitszeitgesetzes und Arbeitsschutz) des Landes, in dem der entsandte Mitarbeiter seine Tätigkeit aufnimmt, einzuhalten.

 

Bei der Entsendung von Betreuungskräften führen die entsandten Kräfte fast ausnahmslos Sozialabgaben in ihrem Heimatland ab. Die sogenannte A1-Bescheinigung bestätigt, dass die Sozialabgaben dort tatsächlich geleistet werden und entbindet folglich von der Sozialversicherungspflicht in Deutschland. Es gelten der deutsche Mindestlohn und das deutsche Arbeitszeitgesetz, die Weisungsbefugnis durch die Familie ist ausgeschlossen.

Häufig werden Betreuungskräfte aus Polen auch im Rahmen eines Auftragsverhältnisses in den jeweiligen Privathaushalt entsendet. Hierbei handelt es sich um ein gängiges polnisches Vertragskonstrukt, bei dem die Betreuungskraft als Auftragnehmerin für ihren polnischen Auftraggeber (Entsendeunternehmen) tätig wird.

Weitere detaillierte rechtliche Hinweise zur Beschäftigung einer entsendeten Betreuungskraft finden Sie in unserem Rechtsratgeber oder unter der Rubrik Rechtliche Aspekte und wichtige Informationen.

Beachten Sie: Die A1-Bescheinigung ist das wichtigste Dokument in Bezug auf die Entsendung. Bestehen Sie als Kunde auf eine zwingende Vorlage.

Beauftragung einer selbstständigen Betreuungskraft

Eine weitere Form der Beschäftigung einer Betreuungskraft aus Osteuropa ist das Modell der Beauftragung einer selbstständigen Betreuungskraft. Der besondere Vorteil hierbei ist, dass das Arbeitszeitgesetz und der gesetzliche Mindestlohn für Selbstständige in Deutschland nicht gelten. Die Beschäftigung einer selbstständigen Betreuungskraft ist in den allermeisten Fällen deutlich günstiger als die beiden ersten Varianten. Allerdings bleibt ein nicht unerhebliches Risiko bestehen, dass Gerichte die „scheinbare“ Selbstständigkeit als Scheinselbstständigkeit bewerten. Vor diesem Hintergrund können sich deutliche Nachteile für den Verbraucherhaushalt ergeben, wie beispielsweise hohe Nachzahlungen von Sozialabgaben und mögliche Strafzahlungen.

Legalität, Rechtssicherheit und Fairness

Ganz egal, für welches der 3 Beschäftigungsverhältnisse Sie sich entscheiden: Solange politisch keine klare Regelung in Bezug auf die möglichen Bereitschaftszeiten oder die mögliche juristische Bewertung als Scheinselbstständige getroffen wird, bleibt eine gewisse Rechtsunsicherheit weiter bestehen.

Wie finden Sie eine gute Vermittlungsagentur?

Eine gute Betreuungskraft zu finden, ist nicht einfach. Schließlich soll sie in den eigenen Haushalt der pflegebedürftigen Person einziehen. Gegenseitiges Vertrauen sowie Zuverlässigkeit sind wichtige Voraussetzungen für ein gelingendes Miteinander. Sie erwarten eine umsichtige Betreuung, aber auch Fürsorge und Verständnis für den Pflegebedürftigen. Doch wie eine Betreuungskraft finden, die den eigenen Erwartungen entspricht? Am besten, Sie nehmen eine professionelle Vermittlungsagentur zur Hilfe. Sie bürgt für Qualität, kann auf ein großes Netzwerk zugreifen und bietet eine umfangreiche Kundenbetreuung mit vielen verschiedenen Dienstleistungen und Prozessen einer Qualitätssicherung an. Sie sollte außerdem über das erforderliche Know-how in Bezug auf die notwendigen Beratungsleistungen verfügen. Achten Sie darauf, dass der Anbieter über Expertise zum Thema Pflege und Betreuung verfügt, Ihnen aber auch zur rechtlichen Ausgestaltung dieser Betreuungsleistung umfangreich Auskunft erteilen kann. So können Sie sichergehen, dass eine ganzjährig durchgehende Betreuung stattfindet und Sie eine geeignete Betreuungsperson finden, die zuverlässig ist, Ihrem individuellen Bedarf gerecht wird und vor allem legal ihre Tätigkeit aufnimmt.

Weitere Inhalte zu rechtlichen Aspekten finden Sie in unserem Rechtsratgeber „Kleine Helfer, große Hilfe“. Folgen Sie hierzu diesem Link und wählen Sie im Downloadbereich das entsprechende Dokument aus.

Vorsicht: Anbieter ist nicht gleich Anbieter

Im Internet gibt es viele verschiedene Angebote, die auch hinsichtlich der Kosten sehr unterschiedlich sind. Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität des Anbieters. Vor allem kleinere Agenturen können häufig nicht die genannten Kriterien erfüllen. So kann es zum Beispiel sein, dass einige Agenturen nicht immer auf ausreichend Personal zugreifen können, wodurch keine ganzjährige Betreuung garantiert ist. Schauen Sie sich daher die Internetseiten der Anbieter genau an: Gibt es dort eine Hotline, die Ihre Fragen beantworten kann? Ist die Agentur zertifiziert? Besitzt sie ein Qualitätsmanagement? Macht die Seite einen professionellen Eindruck? Können Sie sich bereits hier schon eine gute Übersicht über das Thema Betreuungskräfte aus Osteuropa verschaffen? Sind die Inhalte aktuell? All dies liefert Ihnen erste Hinweise dafür, dass es sich um einen seriösen Anbieter handeln könnte. Gesetzlich bestehen keinerlei Zulassungsbeschränkungen, somit steht es jedem offen, eine Vermittlungsagentur zu gründen. Für den Verbraucher kann beispielsweise eine fehlende Rechtsexpertise des Vermittlers schnell zum Verhängnis werden, denn Sie als Kunden gehen anschließend den Vertrag mit einem osteuropäischen Dienstleister ein.

TIPP!

Viele Agenturen bieten auch die Möglichkeit, im Vorfeld Musterverträge einzusehen. So können Sie schon frühzeitig einen ersten Eindruck von dem Unternehmen gewinnen und verschiedene Anbieter miteinander vergleichen. Auf dieser Grundlage können Sie dann eine fundierte Entscheidung treffen.

Beachten Sie: Es gibt keine verbindlichen Qualitätskriterien oder verlässliche Gütesiegel für Vermittlungsunternehmen. Dennoch werben viele Vermittler oder das ausländische Entsendeunternehmen mit Qualitäts- oder Gütesiegeln. Hinterfragen Sie diese Siegel bitte kritisch und prüfen Sie, ob sie auch das halten, was sie versprechen. Letztlich sind die Leistungsangebote und Ihr persönlicher Eindruck entscheidend.

Stiftung Warentest: Die besten Vermittler im Test 05/2017

Stiftung Warentest hat im Mai 2017 verschiedene Vermittlungsagenturen objektiv und unabhängig geprüft. Auch dieses Testergebnis kann Ihnen bei der Wahl einer geeigneten Agentur helfen: „Pflege zu Hause Küffel“ schnitt dabei als „Testsieger“ und somit als „Bester Anbieter im Test“ ab. Den Test mit allen Einzelheiten finden Sie auf der Webseite der Stiftung Warentest (www.test.de). Geben Sie dort das Stichwort „Betreuungskraft aus Osteuropa“ in die Suchmaske ein.

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Agentur für Arbeit

Als Alternative zu einer Agentur können Sie sich auch an die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Agentur für Arbeit (ZAV) wenden. Sie hilft kostenfrei bei der Suche nach ausländischen Haushaltshilfen und unterstützt Sie bei der Vermittlung. Auch Einrichtungen wie die Diakonie und Caritas bieten eigene Vermittlungsangebote an. Vorteile dieser Vermittlungsstellen sind die geringeren Kosten, nachteilig ist jedoch, dass die Bereitstellung von Betreuungspersonal meist recht lange dauert. Bei einem Krankheits- oder Ausfall kann häufig nicht schnell genug Ersatz gefunden werden. Auch um viele Formalien müssen Sie sich selbst kümmern.

Was kostet eine osteuropäische Betreuungskraft?

Die Kosten für eine Betreuungskraft aus Osteuropa betragen im Mittel zwischen 2.300 Euro und 2.700 Euro im Monat. Die Kosten hängen maßgeblich ab von:

  • den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Betreuungskraft (Erfahrungen in Seniorenbetreuung)
  • den gewünschten Sprachkenntnissen
  • etwaigen notwendigen Zusatzqualifikationen (Erfahrungen im Umgang mit Demenz)
  • anderen Kriterien, wie beispielsweise dem Besitz eines Führerscheins

Sie sollten wissen, dass die „24-Stunden-Pflege“ ungefähr genauso viel kostet wie eine Heimunterbringung. Neben den fixen Kosten für eine Betreuungskraft sind nach wie vor noch die Kosten für den eigenen Lebensunterhalt, wie beispielsweise für Miete, Versicherungen und allgemeine Lebens- und Haushaltsführung zu leisten. Zudem zahlen Sie die Kost und stellen die Logis für die Betreuungskraft.

Beachten Sie: Die Pflegeversicherung zahlt bei diesem Versorgungsmodell nur das Pflegegeld für den entsprechenden Pflegegrad. Die deutlich höheren Geldbeträge der Pflegesachleistungen können für eine Pflegekraft aus Osteuropa nicht in Anspruch genommen werden.

Ansprechpartnerin
Frau Agnieszka Töpfer
Kundenbetreuerin
Teamleiterin

040 / 2800 854-12
kontakt@pflegezuhause.info

Ansprechpartner
Herr Dennis Küffel
Geschäftsführer
Kundenberater

089/72939621
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