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Beitragsreihe Alters- und pflegegerechtes Wohnen: Die Küche Teil 1

Für die meisten Menschen gehört gutes Essen zu einem guten Leben dazu – und das beste Essen ist das, was man selbst zubereitet. Sind Beweglichkeit und Motorik aufgrund von Alterserscheinungen oder Erkrankungen eingeschränkt, kann das Kochen jedoch zur echten Belastung oder gar unmöglich werden. In unserer Beitragsreihe zum alters- und pflegegerechten Wohnen führt uns unser Weg daher heute in die Küche. Auch hier gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, die Küche so umzugestalten, dass auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit das selbständige Kochen weiterhin möglich und ein Vergnügen ist.

Gutes Essen ist Balsam für die Seele: Mit unseren Tipps für die alters- und pflegegerechte Küche ist Kochen auch im hohen Alter keine Last!

Pflegegerechte Küche: Den verfügbaren Platz optimal nutzen


Mit zunehmenden Mobilitätseinschränkungen ist es wichtig, für ausreichende Bewegungsfreiheit und ergonomische Möbel in der Küche zu sorgen.

  • Um sich auch mit Gehhilfen oder Rollstühlen in der Küche gut bewegen zu können, sollten Bewegungsflächen von mindesten 120x120 cm bzw. für Rollstuhlfahrende 150x150 cm vorhanden sein.
     
  • Arbeitsflächen sollten ebenso wie der Herd unterfahrbar sein, damit Arbeiten im Sitzen bequem möglich sind – das gilt nicht nur für Rollstuhlfahrende.
     
  • Die Arbeitshöhe von Herd, Arbeitsplatte sowie Spüle sollte an die Körpergröße der Benutzer angepasst werden, um angenehmes Arbeiten ohne Rückenschmerzen zu ermöglichen. Verstellbare Arbeitsplatten können individuell auf die Höhe der Nutzer angepasst werden – die ideale Lösung für mehrere Bewohner.
     
  • Um möglichst kurze Wege zu ermöglichen, sollten die Bereiche Herd, Arbeitsfläche und Spüle in L-Form, also über Eck angeordnet sein – so reicht eine kurze Drehung, um alle zum Kochen benötigten Utensilien und Plätze zu erreichen.
     
  • Planen Sie zudem eine Sitzmöglichkeit ein, da langes Stehen gerade im Alter schnell ermüden kann. Ein stabiler und rutschfester Stuhl ist hierfür gut geeignet.

Elektrogeräte in der pflegegerechten Küche: Praktische Helfer richtig eingebaut


Elektrogeräte wie Kühlschrank, Herd oder Ofen sind aus der Küche nicht wegzudenken. Um auch im Alter sowie bei Pflegebedürftigkeit noch sicher den Kochlöffel schwingen zu können, sollten Sie die Geräte daher überprüfen und gegebenenfalls austauschen oder anders anbringen.

  • Achten Sie darauf, dass alle benötigten Elektrogeräte in einer für die Nutzer angenehmen Höhe eingebaut sind. Dafür sollten sich Backofen, Spülmaschine und Co. in Hüfthöhe befinden – oftmals reicht es dabei schon, die Elektrogeräte aufzubocken.
     
  • Der Herd ist eine der größten Gefahrenquellen in der Küche. Um das Risiko von Verbrennungen zu minimieren, sollten Sie im besten Fall Induktionskochfelder nutzen – diese werden nicht nur heiß wie andere Herdarten.
     
  • Auch Cerankochfelder sind geeignet für die alters- und pflegegerechte Küche – hierbei können wie beim Induktionsherd die schweren Töpfe und Pfannen einfach zur Seite geschoben werden, statt sie heben zu müssen.
     
  • Die Dunstabzugshaube befindet sich über dem Herd – setzen Sie hierbei für mehr Sicherheit auf Modelle, die mittels Fernbedienung gesteuert werden oder automatisch mit dem Herd zusammenarbeiten.

Mit diesen ersten Tipps sorgen Sie bereits für genügend Bewegungsfreiheit bei kurzen Wegen und für eine möglichst sichere Bedienung der Elektrogeräte. Im zweiten Teil unseres Beitrags zur alters- und pflegegerechten Küche widmen wir uns den Schränken sowie den allgemeinen Anpassungen, die nötig sind.

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