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Beitragsreihe Alters- und pflegegerechtes Wohnen: Das Schlafzimmer Teil 2

Im ersten Teil unseres Beitrags rund um das alters- und pflegegerechte Schlafzimmer haben wir einige wichtige Aspekte für eine barrierefreie Einrichtung beleuchtet, etwa das richtige Bett und die sinnvolle Raumaufteilung für mehr Bewegungsfreiheit. Im zweiten Teil gehen wir heute darauf ein, welche Möbel sonst noch essenziell sind und wie Sie für mehr Sicherheit sorgen.

Falls Sie den ersten Teil dieses Beitrags noch nicht gelesen haben, finden Sie ihn hier.


Weniger Möbel – aber mit mehr Funktionalität


Wir hatten ja bereits angesprochen, dass unnötige Möbel aus dem alters- und pflegeleichten Schlafzimmer entfernen werden sollten, um mehr Platz zu schaffen – umso wichtiger ist es, dass die übrigen Möbel möglichst funktional sind.

  • Kleiderschrank: Der Kleiderschrank sollte ausreichend groß, zugleich aber nicht zu wuchtig sein. Deponieren Sie alle häufig verwendeten Kleidungsstücke und Gegenstände auf einer Höhe zwischen 40 cm und 140 cm, so dass Bewohner diese selbst herausnehmen können, ohne sich zu strecken oder auf Stühle oder Hocker klettern zu müssen. Extras wie ausklappbare Kleiderstangen können die Funktionalität des Schrankes erhöhen und sind preisgünstig erhältlich. Achten Sie auch darauf, dass sich Türen und Schubladen ohne größere Kraftanstrengungen öffnen lassen – um Platz zu sparen, sind Schwebetüren eine clevere Alternative.
     
  • Nachttisch: In der Nähe des Bettes sollte ein Nachttisch mit identischer Höhe wie die Liegefläche des Bettes vorhanden sein, der über eine ausreichend große Ablagefläche verfügt. Darauf können benötigte Utensilien ebenso deponiert werden wie das Telefon, der Wecker oder Fernbedienungen für den TV. Achten Sie darauf, dass der Nachttisch stabil genug ist, so dass sich Nutzer darauf im Bedarfsfall abstützen können.
     
  • Tisch & Sitzgelegenheiten: Damit sich die Bewohner und Gäste setzen können, sollten mehrere Sitzgelegenheiten sowie ein Tisch im Schlafzimmer vorhanden sein. Achten Sie auf rutschfeste Ausführungen und darauf, dass Stühle für Besucher mit Blickrichtung zum Bett gestellt werden können. Der Tisch sollte robust und stabil sein, so dass ein Abstützen beim Aufstehen möglich ist.

Weitere Sicherheitsaspekte für das alters- und seniorengerechte Schlafzimmer


Mit einigen wenigen Umbauten können Sie die Sicherheit und den Komfort im Schlafzimmer erhöhen.

  • Telefon- und Fernseher-Anschluss: In einem alters- und seniorengerechten Schlafzimmer sollte unbedingt ein Telefon vorhanden sein. Damit ist es den Bewohnern nicht nur möglich, im Notfall schnell Hilfe zu rufen, das Telefon dient auch als Kontaktmöglichkeit zu Freunden und Familie. Auch ein Fernseher im Schlafzimmer kann sinnvoll sein, wenn die Bewohner aufgrund von Mobilitätseinschränkungen den Raum länger nicht verlassen können.
     
  • Bodenbelag: Rutschige Bodenbeläge sowie Teppichkanten haben in einem alters- und seniorengerechten Schlafzimmer nicht zu suchen – zu hoch ist die Unfallgefahr. Das Schlafzimmer sollte daher vollflächig mit einem rutschfesten Bodenbelag ausgestattet sein – Beläge wie Vinyl oder Linoleum können dabei besonders einfach gereinigt und im Bedarfsfall desinfiziert werden. Dass Kabel nicht frei herumliegen sollten, versteht sich dabei von selbst.
     
  • Beleuchtung: Zusätzlich zu einem großen Licht sollten in dem Schlafzimmer auch mehrere kleinere Lichtquellen angebracht werden, die die Orientierung in der Nacht erleichtern. Achten Sie darauf, dass die Lichtschalter auch vom Bett aus gut erreichbar sind oder entscheiden Sie sich für Bewegungsmelder, die beim Aufstehen aktiviert werden. Im Kleiderschrank sollten Sie ebenfalls ein Licht anbringen.

Auch kleine Schlafzimmer können Sie mit wenig Aufwand alters- und pflegegerecht einrichten. Dabei sollten stets die individuellen Bedürfnisse und Ansprüche sowohl der Bewohner als auch von pflegenden Personen im Auge behalten werden – bei Fragen beraten Sie Fachfirmen gerne detailliert.

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