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Presse

Haushaltshilfen aus Osteuropa

Wer Hilfen für die Pflege aus osteuropäischen Ländern beschäftigt, muss einiges beachten.
Hier kommen die wichtigsten Tipps

Artikel aus der FAZ vom 30.04.2016

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Pflegehilfen aus Osteuropa: Wie Betroffene in Notlagen schikaniert und kriminalisiert werden

Lange kümmerten sich die Angehörigen um Liselotte von Sillich, doch irgendwann stießen sie dabei an ihre Grenzen. Da die alte Dame partout nicht in ein Altersheim wollte, engagierte ihre Tochter eine polnische Pflegerin. Damit liegt sie voll im Trend – zumal die Kosten der individuellen Betreuung nicht höher sind als ein Platz im Heim.

Wenn die polnische Pflegehilfe zu Hause einzieht

Der Anfang war nicht einfach. Doch wer soll den greisen Vater oder die hinfällige Mutter betreuen? Vor allem dann, wenn die Angehörigen in den eigenen vier Wänden bleiben wollen. Auch die Familie von Norman sah sich irgendwann vor dieses Problem gestellt. Zwar organisierte die Tochter mithilfe von Mann und Kindern sowie einer Putzhilfe lange die Versorgung der zunehmend gebrechlichen Mutter. Als Liselotte von Sillich aber immer öfter stürzte, sich dennoch weigerte, in ein Heim zu ziehen, musste eine andere Lösung her. Von einer Freundin erfuhr die Familie schließlich von den „Hausengeln“ in Hessen. Schon drei Tage nach der ersten Kontaktaufnahme kam die erste Polin nach Hamburg und stellte sich vor. „Das ging natürlich nicht reibungslos“, sagt Monika von Norman. „Meine Mutter war ihr Leben lang selbstständig. Dass es plötzlich nicht mehr so sein sollte, wollte sie anfangs partout nicht einsehen.“

Doch nach einigen Fehlversuchen hat sich auch Liselotte von Sillich an die wechselnden ausländischen Haushaltshilfen gewöhnt. Die Kosten der individuellen Betreuung sind nicht höher als der Umzug in ein Altenheim. Etwa 1500 Euro bezahlt die Familie insgesamt monatlich an die jeweiligen Hilfen und die Agentur. Hinzu kommen die Kosten für An- und Abreise, den Unterhalt des Hauses oder die Miete, sowie Kost und Logis im eigenen Zimmer. Weil Frau von Sillich Pflegstufe II hat, erhält sie 410 Euro für die Inanspruchnahme eines medizinischen Dienstes. Der kommt zurzeit einmal die Woche. „Wenn es meiner Mutter einmal schlechter gehen sollte, stocken wir auf“, so die Tochter.

Mit der jungen Frau Ksigzak im Haus schätzt Liselotte von Sillich vor allem einen Muntermacher an ihrer Seite. Während der Fußball-Europameisterschaft haben die Frauen gemeinsam Fußball geguckt, sie teilen die Leidenschaft für abendliche Krimis im Fernsehen, und da es parallel weiterhin die Putzhilfe gibt, ist die Sieben-Tage-Woche für die polnische Haushaltshilfe durchaus mit Freiraum angereichert.

Dass es ihrer Mutter zumindest an diesem Tag vergleichsweise gut geht, ist nicht zu übersehen. Als der Fotograf Fotos macht und sich dabei in eine Regenpfütze setzt, kichert die alte Dame – fast wie ein junges Mädchen.

Quelle: Die Welt 15.07.2009


Betreuung zuhause – eine Alternative zum Heim

(awu) – Mehr als eine Million Pflegebedürftige werden von Ihren Angehörigen betreut. Neben familiären und beruflichen Verpflichtungen leisten diese eine gewaltige Aufgabe, die vom Staat mehr schlecht als recht unterstützt oder anerkannt wird. Aber was passiert, wenn das Netz der Familie nicht ausreicht, wenn die Angehörigen nicht immer da sein können oder selbst Hilfe brauchen?

Eine Entlastung können Betreuerinnen aus Osteuropa sein. Bei diesen Worten denken viele an Frauen, die schwarz und ohne soziale Absicherung die Arbeit machen. Dass es eine legale Lösung gibt, die für alle Seiten Vorteile hat, ist oftmals unbekannt.

Lange Jahre versorgte Elisabeth M. sich und ihr kleines Häuschen im Westen Münchens selbst. Doch dann stürzte die rüstige 84-jährige auf der Treppe. Eigentlich eine Kleinigkeit, die aber für Elisabeth M. das Ende ihrer Selbständigkeit bedeutete. Sie kommt nur noch mit Hilfe anderer die Treppe hoch und ans Einkaufen gehen ist gar nicht mehr zu denken. Ihr Sohn Heinz M., der nur ein paar Häuser weiter wohnt, unterstützt sie nach besten Kräften, kauft für sie mit ein und erledigt viele Alltagsaufgaben für sie. Da Ihr Sohn berufstätig und oft auf Dienstreise ist, bleibt vieles auf der Strecke.

Der Gedanke, dass seine Mutter allein zu Hause ist und wieder stürzen könnte, ließ Heinz M. keine Ruhe. Er dachte mehr als einmal daran, seine Mutter in ein Heim zu geben. Er wusste aber nicht wie sie das verkraften würde. Sie hing sehr an dem alten Häuschen, das sie und ihr Mann nach dem Krieg aus dem Nichts aufgebaut hatten. Immer wieder sagte sie dem Sohn, dass sie ihren Lebensabend unbedingt im eigenen Zuhause verbringen wolle.

Der Zufall brachte Heinz M. auf die Lösung. Eines Abends traf er im Supermarkt ein älteres Ehepaar, dem eine sympathische Dame beim Einkaufen half. Im Gespräch erfuhr er, dass es sich um eine Betreuerin aus Polen handelte, die ihnen von einer Agentur vermittelt worden war. Heinz M. zögerte nicht lange, rief bei der Agentur und bat um nähere Informationen.

„Die Dienstleistungsfreiheit in der EU macht es möglich, dass polnische Pflegekräfte ganz legal vorübergehend nach Deutschland entsendet werden können.“, so die Vermittlerin Ewa Kübler von der Agentur Pflegekraft24 aus München. Die Frauen sind in Polen angestellt, der polnische Arbeitgeber führt Sozialabgaben und Steuern ab, die Betreuerinnen zahlen so in ihre Krankenkasse und Rentenversicherung ein. Außerdem haben sie eine europäische Krankenversichertenkarte dabei und sind somit versorgt, wenn mal was passieren sollte. Die Angehörigen werden entlastet, sie wissen die Pflegebedürftigen in guten Händen und ersparen sich darüber hinaus lästige Behördengänge.

„Wir arbeiten aber auch mit ortsansässigen Pflegediensten zusammen, die wollen, dass ihr Patient zuhause bleiben kann und nicht ins Heim muss.“, so Ewa Kübler weiter.

Mit monatlichen Kosten zwischen 1.350,- und 1.650,- Euro sind die Betreuerinnen aus Polen immer noch vergleichsweise günstig.

Die sich bietende Alternative zum Heim war die ideale Lösung für Elisabeth M. Die Vermittlung einer passenden Betreuerin dauerte nur zehn Tage. Schon als Heinz M. die Pflegekraft am Busbahnhof in Fröttmaning abholte, hatte er ein gutes Gefühl. Die Chemie zwischen den beiden Damen stimmte auf Anhieb. Seit die 47-jährige Kamila bei seiner Mutter ist, macht er sich keine Sorgen mehr, wenn er mal länger auf Dienstreise bleibt.

Quelle: Ratgeber Wellness und Gesundheit, Informations- und Wissensportal

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