Kompetente Pflegeberatung durch

hochqualifizierte Mitarbeiter

 Wir vermitteln bundesweit legal und kompetent

Pflegekräfte aus Polen

 

Rechtliche Grundlagen der 24-Stunden-Pflege

Die Entsendung von Pflege- und Betreuungskräften

Das Entsendemodell:

Wir arbeiten nach dem Entsendemodell. Nach der EU-Entsenderichtlinie ist es Unternehmen gestattet Betreuungskräfte zu entsenden. Die jeweilige Mitarbeiterin erhält ihren Lohn von ihrem im Heimatland ansässigen Arbeitgeber. Auch Steuern und Sozialabgaben werden entsprechend den dortigen gesetzlichen Bestimmungen abgeführt. Da die Arbeit in Deutschland ausgeübt wird, kommt das deutsche Arbeitsrecht zum Tragen. Dies betrifft die Arbeits- und Ruhezeiten, den gesetzlichen Mindestlohn sowie zahlreiche weitere gesetzliche Bestimmungen. Bei einer 40-Stunden-Woche und einem gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 8,50€/Stunde, ab 01.01.2017 voraussichtlich 8,84€/Stunde, berechnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen monatlichen Bruttolohn in Höhe von ca. 1.530€. Hinzu kommen Kosten von dem im Entsendeland anfallenden Arbeitgeberbetrag für Sozialversicherungen, Fahrkosten und Gewinn des Entsendeunternehmens. Die Verbraucherzentrale warnt vor Angeboten unter 2.000€ im Monat, da hier die tatsächlichen Kosten nicht real abgebildet werden und es sich entweder um Dumpinglöhne oder Schwarzarbeit handelt. Jeder Betreuungskraft ist es grundsätzlich gestattet für bis zu 24 Monate in einen deutschen Privathaushalt entsendet zu werden. Die reguläre Einsatzdauer beträgt 2 bis 3 Monate.

Schauen Sie an dieser Stelle bitte genau hin! Jede Betreuungskraft benötigt eine sog. A1 Bescheinigung, die nachweist, dass sie im Heimatland sozialversichert ist. Auch das Vorliegen  einer europäischen Krankenversicherungskarte (EKUZ) ist obligatorisch. Wir von Pflege zu Hause überprüfen fortlaufend das Vorliegen jeder A1 Bescheinigung und übersenden Ihnen diese auf Wunsch gerne.

 

Rechtlicher Hinweis:

Wir möchten es nicht versäumen, Ihnen an dieser Stelle noch einige rechtliche Hinweise mitzuteilen. Die Entsendung von Betreuungskräften entspringt den allgemeinen Richtlinien für Entsendungen. Ihren Ursprung hat die Entsendung in der Saisonarbeit und im Baugewerbe. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Richtlinien zur Entsendung in Bezug auf Betreuungskräfte noch in einigen Punkten juristisch nachbesserungsbedürftig. Beispielhaft möchten wir an dieser Stelle mitteilen, dass eine Entsendung derzeit nur für einen fest vorgesehenen Zeitraum ohne einen geplanten Wechsel angedacht ist.  Da die Betreuungskraft bei ihrem Arbeitgeber im Heimatland angestellt ist, unterliegt sie ausschließlich der Weisung ihres Arbeitgebers. Die Weisungsbefugnis durch die Familie ist ausgeschlossen.

Ebenfalls weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass Behandlungspflege (Injektionen, Insulingabe, Stellen von Medikamenten, Anlegen von Verbänden, Wundversorgung etc.) von der durch Pflege zu Hause vermittelten Betreuungskraft nicht durchgeführt werden darf.

Pflege zu Hause ist aktives Mitglied im Verband für häusliche Betreuung und Pflege e.V. (VHBP). Zusammen mit vielen weiteren Mitgliedern und Interessierten ist es unser Ziel, die noch bestehenden Defizite bei der Entsendung von Betreuungskräften gesetzlich so anzupassen, dass diese ohne Einschränkungen auf die Entsendung von Betreuungskräften übertragen werden können.

 

Begriff der 24 Stunden-Pflege:

Die Bezeichnungen „24h-Betreuung“, "24 Stunden Betreuung", "24h Pflege" oder "24 Stunden Pflege" sind branchenübliche Bezeichnungen, die sich im allgemeinen Sprachgebrauch für die von uns angebotene Dienstleistung etabliert haben. Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die von uns vermittelten Betreuungskräfte nicht ohne Unterbrechung tätig sind. Pausen- und Ruhezeiten sind bereits aufgrund von gesetzlichen Vorgaben, wie z. B. nach Arbeitsschutzgesetz, einzuhalten. Durch die gezielte Auswahl von zwei festen Betreuungskräften, die sich in regelmäßigen Zeitintervallen abwechseln, sorgt dieses Modell für  „Kontinuität“ und „Vertrautheit“ in einer Betreuung. Wir möchten Sie höflich bitten, den Begriff „Betreuung in häuslicher Gemeinschaft“ stellvertretend für die o.g. Beschreibungen zu nutzen. Für weitere Erläuterungen steht Ihnen unser Team gern zur Verfügung.

 

Verträge

Dienstleistungsvertrag

Regelt alle Angelegenheiten, die das Anstellungsverhältnis einer Betreuungskraft im deutschen Privathaushalt umfassen. Der Dienstleistungsvertrag wird zwischen der Familie und der ausländischem Entsendefirma geschlossen. Er regelt u.a. Unterbringung, Verpflegung, Vergütung, Arbeitszeit (40 Stunden/wöchentlich), Freizeit der Betreuungskraft, Aufgabenbereich, Unterbrechung, Kündigung etc.

Vermittlungs- und Beratungsvertrag

Regelt sämtliche Angelegenheiten in Bezug auf unsere Vermittlungs- und Beratungsleistungen. Dieser Vertrag wird zwischen dem Kunde und der Pflege zu Hause Küffel GmbH geschlossen. 

Auf Wunsch senden wir Ihnen die o.g. Verträge zu Ihrer Kenntnisnahme und Überprüfung zu.

Bitte beachten Sie, dass Pflege zu Hause mit mehreren Kooperationspartnern in Osteuropa zusammenarbeitet. Jeder Partner verfügt über einen eigenen Dienstleistungsvertrag. Somit kann der tatsächlich zustande kommende Vertrag mit dem von uns übersandten Muster geringfügig abweichen.

 

 

Schwarzarbeit? Nein Danke!

Schwarzarbeit kann weitreichende Folgen für die betroffene Familie und die nicht offiziell beschäftigte Betreuerin haben. Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Vergehen nicht um ein „Kavaliersdelikt“ handelt, sondern um ein strafbares Vergehen. Nicht selten werden Strafen von mehr als EUR 10.000,- fällig. Viel dramatischer können jedoch die Folgen eines Arbeitsunfalls sein. Bedenken Sie, dass im Haushalt die meisten Unfälle passieren. Die Folgen einer schweren Verletzung oder gar einer dauerhaften Behinderung können kaum überschaubare Größenordnungen erreichen, für die Sie als Familie haften!

 

Nicht nur legal, sondern auch sozialversichert und fest angestellt.

Selbstverständlich sind alle von uns vermittelten Betreuerinnen fest angestellt. Dies bedeutet, dass sie in ihrem Heimatland sozialversicherungspflichtig und steuerpflichtig angemeldet sind. Alle Betreuerinnen führen ihre regulären Abgaben (Steuern und Sozialabgaben) im Heimatland ab.

 

 

Rundum gut versichert.

Jede Betreuerin ist über ihren Arbeitgeber umfangreich versichert. Sollte die Betreuerin während des Betreuungseinsatzes erkranken, kann sie selbstverständlich umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

 

 

Nicht alles was sich gut anhört ist auch legal.

Pflege zu Hause vermittelt weder Kontakte zu sog. "privaten Betreuungskräften" noch vermittelt Pflege zu Hause selbstständig tätige Betreuungskräfte, da die Rechtsvorschriften für selbstständig tätige Betreuungskräfte derzeit nicht ausreichend geklärt sind. Von Mitbewerbern, die ihre Betreuungsleistungen zu Discountpreis anbieten, distanzieren wir uns in aller Form. Wir von Pflege zu Hause sehen uns in gleicher Weise dem Kunden wie auch der Betreuungskraft verpflichtet.

 

 

Ihre Betreuerin ist Ihnen nicht egal?! Dann machen Sie sie legal!

Wenn Sie bisher eine osteuropäische Betreuerin beschäftigt haben und nicht selbst zum Arbeitgeber werden wollen, können wir Ihnen gerne behilflich sein und die Betreuerin in ein ordentliches Arbeitsverhältnis einbinden. Dies birgt viele Vorteile für Sie und Ihre Betreuerin und meistens ist das günstiger als Sie denken.  Rufen Sie uns einfach an und wir kümmern uns darum.

 

 

Ohne A1 geht nichts.

Im Falle einer möglichen Überprüfung durch Beamte der Zollbehörde, muss sich die entsendete Kraft mit dem sogenannten A1-Formular legitimieren. Dieses Dokument bestätigt, dass die Betreuungskraft im Heimatland sozialversichert und somit angemeldet ist.

 

 

Ansprechpartnerin
Frau Agnieszka Töpfer
Kundenbetreuerin
Teamleiterin

040 / 2800 854-12
kontakt@pflegezuhause.info

Ansprechpartner
Herr Dennis Küffel
Geschäftsführer
Kundenberater

089/72939621
kontakt@pflegezuhause.info

Sie haben Fragen an uns?
Wir rufen Sie gerne zurück.

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