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Die Pflegestufen

Pflegebedürftig sind nach § 14 SGB XI Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens aber sechs Monate, in erheblichem Umfang oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. Je nach Umfang des Hilfebedarfs werden die Pflegebedürftigen in unterschiedliche Pflegestufen eingestuft. Die Entscheidung, welche Pflegestufe vorliegt, trifft die Pflegekasse unter maßgeblicher Berücksichtigung des Pflegegutachtens. Von der Pflegestufe ist abhängig, ob und in welchem Umfang der Pflegebedürftige Leistungen von der Pflegekasse beanspruchen kann.

Ausschlaggebend für die Zuordnung zu einer Pflegestufe ist letztlich der Zeitaufwand, den ein Familienangehöriger oder andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Pflegepersonen benötigen, um die erforderliche Hilfe bei den maßgeblichen Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens zu leisten. Der Zeitaufwand für die Grundpflege und der Zeitaufwand für die hauswirtschaftliche Versorgung werden gesondert berechnet.

Grundpflege bedeutet Hilfe bei den Verrichtungen aus den Bereichen Körperpflege, Ausscheiden, Ernährung und Mobilität. Hilfe kann auch die Beaufsichtigung oder das Anleiten in den relevanten Bereichen der Körperpflege darstellen.

Pflegestufe I - Erhebliche Pflegebedürftigkeit

erhebliche Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn mind. einmal täglich ein Hilfebedarf bei mind. zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) erforderlich ist. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.

Pflegestufe II - Schwerpflegebedürftigkeit

schwere Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten ein Hilfebedarf bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, oder Mobilität) erforderlich ist. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen.

Pflegestufe III - Schwerstpflegebedürftigkeit

schwerste Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfebedarf bei der Körperpflege so umfangreich ist, dass er zu jederzeit gegeben ist und am Tag und in der Nacht anfällt. Zusätzlich muss die pflegebedürftige Person mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, oder Mobilität) mindestens vier Stunden entfallen müssen. .

Pflegestufe 0 - Sonderstatus der Pflegestufen

Bei Personen, die zwar einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben, die aber nicht das (zeitliche) Ausmaß der Pflegestufe I erreichen, wird umgangssprachlich von der „Pflegestufe 0“ gesprochen. Demenzkranke, geistig und psychisch Erkrankte werden in der Regel dieser Pflegestufe zugeordnet. Der tatsächliche Grundpflegebedarf steht hier nicht im Vordergrund, sondern vielmehr die kognitiven Defizite.

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