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Betreuungs - Entlastungsleistungen für Pflegebedürftige

Seit 2015 haben alle Pflegebedürftigen Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen, sog. niedrigschwellige Angebote, wie beispielsweise Alzheimergruppen. Bislang galt dies nur für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz - also solche, die etwa psychisch oder dementiell erkrankt sind.

Somit erhalten seit Januar 2015 alle Betroffenen, von Pflegestufe 0 bis Pflegestufe 3, mind. den Grundbetrag in Höhe 104€ monatlich zur Inanspruchnahme von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten. Sollte durch den MDK eine erhöhte Einschränkung der Alltagskompetenz festgestellt werden, so verdoppelt sich der monatliche Betrag für die Inanspruchnahme von niedrigschwelligen Betreuungsleistungen auf 208€.

Im ambulanten Bereich wird der Anspruch um Entlastungsleistungen ergänzt. Diese sollen Pflegende entlasten und umfassen insbesondere:

1. Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung

2. Hilfe bei allgemeinen und pflegebedingten Anforderungen des Alltags

3. Unterstützung bei der Organisation von Hilfeleistungen

Wer seinen Anspruch auf ambulante Sachleistungen nicht ausschöpft, kann außerdem bis zu 40% davon für solch niedrigschwellige Angebote verwenden.

 

 

Erweiterte Betreuungsleistungen werden anhand dieser Kriterien ermittelt:

  1. Unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches (Weglauftendenz);
  2. Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen;
  3. Unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder potenziell gefährdenden Substanzen;
  4. Tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation;
  5. Im situativen Kontext inadäquates Verhalten;
  6. Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen;
  7. Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung;
  8. Störungen der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen geführt haben;
  9. Störung des Tag-/Nacht-Rhythmus;
  10. Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren;
  11. Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen;
  12. Ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten;
  13. Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten Depression.

Die Ermittlung der entsprechenden Betreuungs- und Entlastungsleistungen (erhebliche oder erhöhte Leistungen) erfolgt im Rahmen der Begutachtung durch den MDK. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung von Bewertungsparametern, die im Rahmen der Begutachtung zur Ermittlung des Bedarfes dienen.

Seit Januar 2013 erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz, zur regulären Pflegegeldleistung einen zusätzlichen Betrag. Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Ratgeber unter dem Stichwort "Pflegegeld".

Ansprechpartnerin
Frau Agnieszka Töpfer
Kundenbetreuerin
Teamleiterin

040 / 2800 854-12
kontakt@pflegezuhause.info

Ansprechpartner
Herr Dennis Küffel
Geschäftsführer
Kundenberater

089/72939621
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